Dienstag, Januar 31, 2012

Evolutionäre Utopien (Fragen 94 - 101)

Versuch einer schöpferischen Beantwortung der "Die 101 wichtigsten Fragen - Evolution" (nach Thomas Junker)

  • 94. Kann man Menschen züchten?
    Theoretisch kann man Menschen züchten. So wie man Hunde züchten kann, so wäre es vielleicht auch bei den Menschen. Es würden verschiedene Rassen (Mikroevolution) entstehen, aber nie eine neue Art (Makroevolution). Da der Sinn des Lebens nach T.Junker darin besteht, die eigenen Gene weiterzugeben, wäre eine Züchtung des Menschen ganz im Sinne der Evolutionstheorie.
    Laut Bibel ist der Mensch von Gott geschaffen nach seinem "Bild". So wie er die Menschen liebt, will er dass sich die Menschen untereinander lieben. Mann und Frau lieben sich nicht, um ihre Gene weiterzugeben. Aus dem Wort Gottes kann man schließen, dass Gott die Gene dieser Beiden neu mischt und ein Mensch nach seinem Willen entsteht. Ich glaube nicht, dass ein Kind das Produkt des Zufalls ist.
  • 95. Warum wird der Sozialdarwinismus kritisiert?
    Kritisiert wird der Kampf ums Dasein, wenn er in Krieg ausartet. Wenn aber eine Menschenrasse ausgelöscht werden soll, die als minderwertig verurteilt wird, dann geht es doch darum, dass die eigenen besseren Gene weiter bestehen sollen. Das ist Sozialismus einer bestimmten Gruppe. Wenn so der Mensch der natürlichen Selektion nachhilft, könnte man es immer noch Darwinismus nennen, sozialer Darwinismus.
  • 96. Gibt es bei Menschen heute noch Evolution?
    Wenn die Evolution in vielen kleinen Schritten geschieht, dann heißt das, viele vorherigen Schritte der Entwicklung des Menschen müssten noch vorhanden sein. Die alten Schritte sind ja noch überlebensfähig. Neue Schritte müssten ebenso vorhanden sein. Kann man am Menschen sehen, welches neue, noch nie dagewesene Organ im Entstehen ist? Der Kampf ums Dasein wird erst gewonnen, wenn das neue Organ funktioniert, oder eine neue Eigenschaft. Mikroevolution hat es gegeben, das zeigen die verschiedenen Rassen. Man sagt, dass der Mensch nicht vom Affen abstammt, sondern dass beide einen gemeinsamen Vorfahren haben. Es ist interessant, dass dieser immer weiter in die Vergangenheit gerückt wird. Zwischen diesem ältesten gemeinsamen Vorfahren, der durch neue Funde immer älter wird und dem heutigen Menschen ist nicht ein fossiles Zwischenteil gefunden worden. Ich habe Herrn Junker nach einem Vortrag über den Höhlenbären gefragt, was der nächste Vorfahre des Bären gewesen sei. Er wusste es nicht, wollte aber nachsehen. Wahrscheinlich findet er ihn nicht. Von keinem Lebewesen findet man den nächsten fossilen Vorfahren. Makroevolutin wird es wohl beim Menschen in Zukunft nicht geben, in der Vergangenheit fehlen ja auch alle glaubwürdigen Indizien.
  • 97. Wie wird die Gentechnik die Evolution verändern?
    "Genetische Varianten, die nicht existieren, können nicht als Auslesematerial dienen," sagt T. Junker. Das ist "Das Problem" der Evolutionstheorie. Die Wissenschaft kennt keinen plausiblen Hinweis, wie genetische Varianten entstehen, die man zur Höherentwicklung (Makroevolution) zählen könnte. Kann der Mensch durch die Gentechnik solche höherentwickelte Varianten (z.B. mit einem neuen Organ, welches es noch nicht gibt) erschaffen? Ich glaube nicht. Er kann zwar Genabschnitte hin und her verpflanzen, aber neue, komplizierte Genabschnitte ganz neu schaffen, das kann er meines Wissens nicht. Wenn ja, könnte die Wissenschaft vielleicht einen einfachen Grashalm erschaffen? Das wäre aber eine gezielte Evolution mit Wille, Plan, Intelligenz. Dies ist das, was ich unter Evolution verstehe. Nur diese Evolution gibt es in Wissenschaft und Technik. Nichts wird dem Zufall überlassen.
  • 98. Wird sich die Menschheit in verschiedene Arten aufspalten?
    Die Menschheit hat sich in verschiedene Unterarten aufgespaltet. Alle gehören aber zur Art Mensch. Durch die Globalisierung werden sich die Unterarten zum Teil vermischen, bleiben aber bestehen.
  • 99. Sollte sich die Moral an der Biologie orientieren?
    Wenn Ethik und Moral durch Evolution entstanden sein sollten, dann wäre die heutige Moral das Ergebnis. Haben wir heute eine biologisch orientierte Moral? Ist Moral das, was der Mensch lebt, oder was er leben sollte? Warum gibt es den Unterschied?
    Natürliche Selektion kann nur praktisch geschehen, durch das, was der Mensch lebt. Die Menschen, die die angepasste Moral leben, leben weiter. Die nicht so leben, sterben aus. Es gäbe keinen Konflikt.
    Menschen verstehen unter Moral die Unterdrückung der biologisch vorgegebenen Gefühle und Wünsche und wollen sie am liebsten abschaffen. Das wäre biologische Moral: Jeder macht, was er will, ein Teil der Menschheit säuft sich tot, ein anderer bringt alle um, die er nicht leiden kann, usw. Die Menschheit gäbe es längst nicht mehr.
    Es muss Regeln geben, sonst ist das Miteinander nicht möglich. Der Mensch macht sich diese Regeln. Gute Regeln entstehen nicht von selbst. Die besten Regeln kommen von dem, der den Menschen geschaffen hat. Der kennt den Menschen am besten und will, dass er so lebt, wie er sich das ausgedacht hat. Dazu hat er den Menschen mitgeteilt, wer er ist und wie der Mensch leben soll. Gott spricht durch die Bibel zu uns. Sie ist auch die Grundlage für viele moralische Regeln, die die Menschen geschaffen haben.
  • 100. Gibt es intelligentes Leben auf anderen Planeten?
    Auf der Erde kennt man keinen Mechanismus, der auf natürlichem Wege Leben entstehen lässt. Auch Wille und Intelligenz sämtlicher Wissenschaftler dieser Erde können kein Leben schaffen.
    "Es gibt,gab zwei Wettbewerbe, die dazu dienen, die Forschung zur Frage der Entstehung des Lebens zu beschleunigen. Ihre Ergebnisse zeigen uns den neuesten Stand der Wissenschaft:
    1.) Die französische Akademie der Wissenschaft hatte im 19. Jahrhundert einen Preis für denjenigen ausgesetzt, der die Frage der spontanen Lebensentstehung durch exakte Experimente überzeugend beantworten würde. Diesen Preis gewann Louis pasteur, indem er durch eine Reihe brillianter Experimente zeigte, dass Lebewesen (Mikroorganismen) nicht spontan entstehen. Das gilt bis heute.
    2.) Einen 1 Million $ Preis für den Nachweis, dass Leben durch Evolution entstand, hat ausgesetzt :
    The Origin-of-Life Prize ® is offered through The Gene Emergence Project. Origin of Life Foundation: Diese Stiftung hat ausdrücklich nichts zu tun mit Kreationismus und Intelligent Design. http://lifeorigin.org/ . Den Preis gewinnt der, der "einen hochplausiblen Mechanismus für die spontane Entstehung genetischer Instruktionen in der Natur vorschlägt".
    Die Medien versuchen uns einzureden, dass Evolution (Höherentwicklung) Fakt ist. Wer das anzweifelt wird als dumm oder sogar als gefährlich hingestellt. Wenn es so wäre, wäre dieser Preis überflüssig."
    (aus /tropfsteinhoehle/entstehung-des-lebens )
    Ob auf der Erde oder an irgendeinem anderen Punkt im Weltall, nach den heute bekannten Naturgesetzen ist die spontane Entstehung von Leben nicht möglich.
  • 101. Wie werden die Menschen in zwei Millionen Jahren aussehen?
    Das weiß kein Mensch. Mit ziemlicher Sicherheit kann man aber sagen, dass sie Menschen sein werden, eben keine anderen Wesen. Viele Vorhersagen der Bibel werden in Erfüllung gegangen sein, wie viele schon in Erfüllung gegangen sind. Die Bibel (die Worte des Schöpfers) sagt:
    Matthäus 22, 30 Wenn die Toten auferstehen, werden sie nicht wie hier auf der Erde verheiratet sein, sondern wie die Engel Gottes im Himmel leben.
    2.Korinther 5,17 Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen.
    Offenbarung 21,4 Er (Gott) wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen.«
    Johannes Kapitel 3 Vers 16 Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.

Samstag, Januar 14, 2012

Versuch einer schöpferischen Beantwortung der "101 wichtigsten Fragen - Evolution" (nach Thomas Junker)

Natürliche Auslese, Züchtung und Partnerwahl (Fragen 32 - 43)

  • 32. Kann man die natürliche Auslese experimentell überprüfen?
    Darwin hat sie experimentell durch Züchtung überprüft. Bei der Züchtung bestimmt der Mensch das Züchtungsziel. Bei der natürlichen Auslese bestimmen die Umweltbedingungen das allernächste Ziel. Bei den Darwinfinken hat die Art der Nahrung die Schnabelart selektiert. Man kann die Auslese experimentell überprüfen, aber nicht die Neuentstehung von Konstruktionen, ohne die eine Makroevolution nicht auskommt.
  • 33. Wie funktioniert Züchtung ohne einen Züchter?
    Im Unterschied zur Züchtung übernimmt die Natur die Auswahl durch den Kampf ums Dasein. "In der natürlichen Auslese werden die Individuen also durch die Tatsache ausgewählt, dass sie unterschiedlich erfolgreich überleben und sich fortplanzen. Thomas Junker gibt dafür zwei Grundbedingungen: 1. Die Tiere müssen sich in ihren erblichen Eigenschaften unterscheiden. 2. Es muss die Möglichkeit der Auswahl geben, d.h., es müssen mehr Tiere zur Verfügung stehen, als sich fortpflanzen können." Ich nenne eine 3. Bedingung: Sie müssen untereinander fortpflanzungsfähig sein. (dies nur, um zu zeigen, dass sich nicht eine neue Art aus zwei verschiedene Arten bilden kann.) Eine neue Art kann sich also nur innerhalb einer bestehenden Art bilden. Dies ist allgemein bekannt und nennt sich Mikroevolution.
  • 34. Wer kämpft beim Kampf ums Dasein gegen wen?
    Es ist nicht der Kampf zwischen verschiedenen Arten gemeint, wie zwischen Raub- und Beutetier, sondern innerhalb einer Art. Das Tier, das die besten Gene (mit neuen Konstruktionen durch Mutation) hat, soll gewinnen. Allerdings gewinnt dieses Tier nicht, denn dieses gibt es nicht. Mutation ist die Beschädigung des Trägers der Erbinformationen durch Bestrahlung oder Chemie. Die Wissenschaft kann nicht nachweisen, dass durch Mutation neue sinnvolle Information in den Genen entsteht.
    "Interesse, Faszination und Forschung zum Thema der DNA-Instabilitäten sollten niemand davon abhalten, sich wieder einmal die experimentell über Jahrzehnte beobachtete und bestens abgesicherte Stabilität von DNA-Sequenzen bewusst zu machen. Kaudewitz hat diesen Punkt sehr schön wie folgt veranschaulicht (1983, pp. 111/112):
    Setzen wir das einzelne Mononukleotidpaar als kleinste Informationseinheit der DNA, dem Buchstaben eines ebenfalls informationsspeichernden Druckwerkes gleich, dann ergeben sich folgende Zahlenwerte: Die DNA der Escherichia coli-Zelle ist aus rd. 4 x 106, also 4 Millionen aneinandergereiten Mononukleotidpaaren aufgebaut, die Seite eines Buches enthält rd. 1500, also 1,5 x 103 Buchstaben. Diese Zahl müssen wir mit rd. 2,7 x 103, also 2700 multiplizieren, um 4 x 106 zu erhalten. 2700 wäre damit die Anzahl der benötigten Buchseiten. Sie ergäbe 5 stattliche Bände von je 540 Seiten. In unserem Vergleich würden sie die genetische Information einer Bakterienzelle enthalten. Beeindruckend ist dabei der verschwindend geringe Raumbedarf, der benötigt wird, um den Informationsgehalt dieser voluminösen Bände in der lebenden Zelle in Gestalt einer Mononukleotidsequenz unterzubringen. DNADas dazu benötigte DNA-Molekül besitzt eine Länge von 1,36 mm, bei einer Dicke von 2 Millionstel mm. Von dieser Abschätzung ausgehend ergibt sich eine beeindruckende Aussage über die Stabilität der DNA. Bei einer mittleren Mutationsrate für ein durchschnittliches Gen von 10-8 und 3 x 103 als der Anzahl der Gene je Zelle ergibt sich 3,3 x 104 als Anzahl der Zellen, unter denen eine einzige eine beliebige Mutation aufweist. Diese hat eines der 1,3 x 1011 Mononukleotidpaare (3,3 x 104 multipliziert mit 4 x 106 als der Anzahl der Mononukleotidpaare je Zelle) verändert. Nach obigen Angaben den Buchstaben in Büchern mit je 8,1 x 105 (= 1,5 x 103 X 5,4 x 102) Buchstaben je Band gleichgesetzt, ergeben das 1,6 x 105 = 160 000 Bände. In einem dürfte sich nur ein einziger Druckfehler als Analogon eben dieser Mutation finden." (aus: www.weloennig.de/AesV.html )
    Damit ein Tier mit den besseren Genen gewinnen kann, müssten einige Kapitel dieser Bücher durch eine oder gleichzeitig mehrere Mutationen entstehen.
  • 35. Was ist eine Anpassung?
    Anpassung wäre, wenn der Mensch wegen der Klimaerwärmung seine letzten Haare auch noch verlieren würde. Auch wenn es nicht sein Wunsch wäre, würde es passieren. Es passiert automatisch. Automatisch geschieht nur etwas, wenn jede Änderung schon vorher eingeplant ist. Eine automatische Fehlerkorrektur beim Schreiben kann nur funktionieren, wenn das Textprogramm dafür programmiert ist. Das Programm muss prüfen, ob ein Fehler da ist. Es muss entscheiden, was richtig ist. Es muss den Fehler entfernen und die richtigen Zeichen einsetzen. So ist es auch mit den Lebewesen. Der Körper stellt fest, dass in der Umwelt eine Änderung stattfindet. Ein Programm in den Genen ändert ein anderes Programm (z.B. das Haarwuchsprogramm), bzw. wird durch Mutation ein entsprechendes Programm ein- oder ausgeschaltet.
  • 36. Warum entsteht durch die natürliche Auslese keine Perfektion?
    Bei der natürlichen Auslese wird nur selektiert, was besser zum Überleben ist. Es muss etwas Neues da sein, was ausgelesen werden kann. Durch Mutation kann natürlich nichts Perfektes entstehen. Wenn aber der Plan dazu durch äußerste Intelligenz erstellt wurde, dann ist das Neue für seine Aufgabe perfekt. Nehmen wir als Beispiel das Auge:
    Darwin schreibt: "Organe von äußerster Vollkommenheit und Verwicklung"
    "Die Annahme, daß das Auge mit all seinen unnachahmlichen Einrichtungen: die Linse den verschiedenen Entfernungen anzupassen, wechselnde Lichtmengen zuzulassen und sphärische wie chromatische Abweichungen zu verbessern, durch die natürliche Zuchtwahl entstanden sei, erscheint, wie ich offen bekenne, im höchsten Grade als absurd."
    Wenn dieses "offene Bekenntnis" auch ein ehrliches wäre, hätte sich Darwin die weitere Arbeit sparen können. So bleibt nur der rhetorische Schachzug. Wie der folgende Text zeigt, "erscheint" es zwar absurd, aber nur solange man seine Selektionstheorie nicht voll erfasst hat. Die Letztere hält er für die angemessene Erklärung. Dem Leser wird erst einmal beigepflichtet (Paleys Natural Theology gehörte damals noch zur Pflichtlektüre), damit eine gemeinsame Grundlage geschaffen wird, aber nur, um diese im nächsten Satz vollständig zu relativieren. (aus www.unser-auge.de/Entstehung-des-Auges_1.htm)
  • 37. Wie unterscheiden sich Partnerwahl, Züchtung und natürliche Auslese?
    Vielleicht schließt die Partnerwahl Züchtung und natürliche Auslese mit ein. Wenn sich zwei Partner finden, haben sie sich nach Wunsch (oft auch nicht) gefunden. Aus den beiden Geneinheiten bildet sich eine neue Geneinheit, die sich natürlich (durch Zufall oder von Gott bestimmt) zusammenstellt. Bei der Züchtung wird auf ein Ziel hin gearbeitet, bei der Partnerwahl nicht.
    Streng homosexuelle Paare scheiden für die Auslese aus.
  • 38. Welchen Nutzen hat der Pfauenschwanz?
    Ein Pfau kann nichts dafür, wie groß oder wie schön sein Schwanz ist. Man kann auch nicht sagen, dass ein schönerer Pfauenschwanz das fitteste Weibchen anlockt. Vielleicht bekommt der Sohn einen schöneren Pfauenschwanz, wer weiß. Ich glaube nicht, dass der Pfauenschwanz der Evolution nutzt.
    Die interessantere Frage ist: Wie entsteht ein Pfauenschwanz? Mikroevolution verändert ihn nur in Farbe oder Größe. Wie aber entsteht die Konstruktion?
  • 39. Warum ist es so schwer, die sexuelle Fortpflanzung zu erklären?
    Die sexuelle Fortpflanzung ist sehr einfach zu erklären. Sogar die Kinder in der Schule, die das noch nicht zu wissen brauchen, bekommen es erklärt. Schwieriger ist die Erklärung im Rahmen der Evolution. Wenn die Männchen nicht unbedingt nötig sind (asexuelle Fortpflanzung), müssten die ersten Lebewesen nur Weibchen gewesen sein. Es dürfte noch keine Männchen gegeben haben. Für die Gene hat die sexuelle Fortpflanzung große Vorteile. Die große Frage ist, wie wird aus einem Weibchen ein Männchen? (Nach der Bibel war erst der Mann Adam da). Die Entstehung des Männchens nach der Bibel ist nicht weniger wahrscheinlich als die Entstehung durch Evolution.
  • 40. Warum gibt es Männer?
    Der Vorteil ist die Variabilität (Mikroevolution) einer Art. Die weiblichen und männlichen Gene vermischen sich. Nur so kann es sein, dass kein Mensch einen perfekten Doppelgänger hat. Aus der Bibel kann man schließen, dass Gott die Gene mischt.
    Bei asexueller Fortpflanzung (wenn es nur Weibchen gibt) werden immer nur die gleichen Gene weitergegeben.
  • 41. Warum altern und sterben wir?
    "Jede Tierart hat eine typische Lebensspanne, die genetisch vorprogrammiert ist und nicht unbegrenzt verlängert werden kann," schreibt Junker. Das passt nicht in die Evolutionstheorie. Wer soll vorprogrammiert haben (von Anfang an ohne Entwicklung)? Der Wunsch der meisten Menschen ist, dass sie länger leben und dadurch länger fit und fortpflanzungsfähig sein wollen. Hierfür wird viel Geld in Forschung und Handel gesteckt. Trotz viel Intelligenz ist man noch nicht weiter gekommen. Der Mensch könnte sich, wie die Tiere das scheinbar tun, einen Trick einfallen lassen. Die richtigen Mutationen brauchen nur an den richtigen Stellen der Keimzellen zu geschehen. Vielleicht lebt der Mensch noch nicht lange genug. Wir müssen uns wohl noch ein paar Millionenjahrzehnte gedulden. Die Bibel antwortet mit 1.Mose 3,1
    "Die Schlange war listiger als alle anderen Tiere, die Gott, der Herr, gemacht hatte. "Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum die Früchte essen dürft?", fragte sie die Frau. 2 "Natürlich dürfen wir", antwortete die Frau, 3 "nur von dem Baum in der Mitte des Gartens nicht. Gott hat gesagt: 'Esst nicht von seinen Früchten, ja - berührt sie nicht einmal, sonst müsst ihr sterben!'" 4 "Unsinn! Ihr werdet nicht sterben", widersprach die Schlange,"(HfA)
    Hier begann Altern und Sterben.
  • 42. Ist die Evolution grausam?
    Zur Mikroevolution würde passen, dass es Schmerzen gibt, durch die verhindert wird, dass wir uns in Gefahr bringen oder schädigen. Man könnte es als grausam ansehen, wenn der Angepasste dem nicht Angepassten nicht hilft (unterlassene Hilfeleistung). Grausam ist, was die Schmerzen verursacht. Zum Einen ist es das Böse, das Leid, das der Mensch selbst anrichtet. Das hat mit Ethik und Moral zu tun, nicht aber mit Evolution. Wenn aber das Leid durch Naturkatastrophen oder nicht selbst verschuldete Dinge wie Krankheiten entsteht, stellt sich die Frage, hat das mit Evolution etwas zu tun oder mit einem gütigen Gott. Viele Naturkatastrophen geschehen auf Grund von Naturgesetzen. Durch Evolution sind wahrscheinlich keine Naturgesetze entstanden. Die Evolution ist keine Person, der man Grausamkeit vorwerfen könnte. Im Falle der Evolution als Höherentwicklung fehlt sogar der Nachweis, dass es sie überhaupt gibt. Wenn ein Tier ein anderes Tier tötet und frisst, ist das grausam. Wer hat Schuld, dass es dazu gekommen ist. Wie begann es? Ein gütiger Gott würde Tiere schaffen, die Pflanzen fressen (angenommen, den Pflanzen tut das nicht weh), könnte man vermuten. Und genau so war es am Anfang, als Gott die Pflanzen, die Tiere und die Menschen geschaffen hatte. Es gab keinen Tod. Die Bibel sagt: "Und Gott sah das alles an: Es war gut." Alle lebten in Frieden mit Gott. Irgendwie ist das Böse in die Welt gekommen. Bibel, 1.Mose3:
    (Vers 1 - 4 s. Frage 41.) 4 "Unsinn! Ihr werdet nicht sterben", widersprach die Schlange, 5 "aber Gott weiß: Wenn ihr davon esst, werden eure Augen geöffnet - ihr werdet sein wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist."
    Gott gab die Möglichkeit, sich für das Böse zu entscheiden. Satan und der Mensch haben sich für das Böse entschieden. Da Gott nicht nur gütig, sondern auch gerecht und heilig ist, hat er den Tod eingeführt. Das war genau die versprochene Strafe. Alles Böse und Leid ist die Vorstufe des Todes. Weil Gott aber gütig und barmherzig ist, bietet er einen Ausweg durch Jesus Christus an, durch den wir wieder ewiges Leben wie am Anfang haben können. Wieder zwingt er nicht zum Guten, sondern lässt dem Menschen die freie Entscheidung, genau wie am Anfang. Mehr unter: "Wenn es Gott gibt, warum gibt es dann das Böse?" www.ge-li.de/leid.htm
  • 43. Warum haben die fittesten Organismen nicht immer die größte Fitness?
    In der Biologie haben die fittesten Organismen die meisten Nachkommen. Die Lebewesen sind die Gewinner der Mikroevolution, die in der jeweiligen Umwelt überleben. Das müssen nicht immer die gesündesten sein. Eigentlich regelt die natürliche Selektion, indem die nicht überlebensfähigen Lebewesen verschwinden.

aus: www.ge-li.de/die-101-wichtigsten-fragen-evolution-1.htm

Donnerstag, Januar 05, 2012

Versuch einer schöpferischen Beantwortung der "101 wichtigsten Fragen - Evolution" (nach Thomas Junker)

Die Entdeckung der Evolution (Fragen 11-19)

  • 11. Warum ist Charles Darwin der Superstar der Evolutionsbiologie?
    Darwin steht für alle die Wissenschaftler, welche auch die Evolution zum Thema hatten. Einige haben auch für ihn Propaganda gemacht (Haeckel). Er war ein fähiger und fleißiger Wissenschaftler. Sein Buch "Über die Entstehung der Arten" (1859) hat ihn zum Superstar der Evolutionsbiologie gemacht. In der Natur sieht alles so aus wie geplant, ist es aber nicht. Die Wissenschaftler und andere Menschen wie mich hat er mit dieser Behauptung zum Umdenken gebracht (Metanoia). Das ist eine Kehrtwende um 180°. Vorher wussten die Menschen: Was wie geplant aussieht, ist auch geplant. Darwin behauptete das Gegenteil und - wurde geglaubt, wenn auch mit viel Kampf. Ich glaube nicht, dass Darwin nicht an einen Schöpfer glauben wollte, aber viele, die er überzeugt hat, waren froh, einen plausiblen Grund bekommen zu haben, um an keinen Schöpfer zu glauben, dem sie verantwortlich sein könnten.
    Mein Umdenken zum Schöpfer begann mit der Frage, die mir nicht mehr aus dem Sinn kam: Kann überhaupt irgendetwas von selbst neu entstehen?
  • 12. Wann wurde die Evolution entdeckt?
    Seit der Mensch Pflanzen und Tiere züchten kann, kennt er die Mikroevolution. Wahrscheinlich kam er auf die Idee der Züchtung, als er sah, dass Lebewesen einer Art verschiedene Größen, verschiedene Farben usw. hatten. Für seine Zwecke hat er die dann zusammengebracht, die die gewünschten Eigenschaften hatten. Makroevolution, die Entwicklung von der Amöbe zu Goethe wurde noch nicht entdeckt, sondern ausgedacht. Man kennt heute keinen Mechanismus, der das leisten könnte. Solange man keinen plausiblen Vorgang für die Höherentwicklung gefunden hat, bleibt die Evolutionstheorie eine Hypothese.
  • 13. Welche Erklärung hatte man vor der Entdeckung der Evolution?
    Irgendwie müssen die Lebewesen einen Anfang gehabt haben. Früher glaubte man, und das ist garnicht so abwegig, dass sie geschaffen wurden. Der Mensch ist aber trotz jahrtausendlanger Forschung nicht im Stande, ein einziges Lebewesen zu schaffen. Trotzdem glauben heute viele, dass die Lebewesen von selbst entstanden sind. Befriedigend ist dieser Glaube nicht, da er "wundersame Ereignisse voraussetzt, die der wissenschaftlichen Erkenntnis nicht zugänglich sind, und eher als zeichen der Unwissenheit, denn als Erklärung gelten muss." Von dem Gedanken einer plötzlichen Urzeugung ist man abgekommen, d.h. nicht ganz. Statt plötzlich haben sich die Lebewesen sehr sehr langsam entwickelt. Dabei hat man unvorstellbar lange Zeiten eingeführt. Man kann sich nicht vorstellen, was in diesen langen Zeiträumen passieren kann. Nimmt man alle Katastrophen in einem Jahr und setzt sie ins Verhältnis zu einer Milliaren Jahren, dann ist das nicht wirklich vorstellbar. Die radiometrischen Datierungen kommen den langen Zeiten sehr entgegen, können aber nicht geeicht werden. Die Wissenschaft beschränkt sich auf natürliche Erklärungen mit bekannten Stoffen und Kräften. Sie weiß aber, dass sie nicht alle Stoffe und Kräfte kennt. Warum schließt sie dann die geistlichen Kräfte einfach aus? Die Wissenschaft selbst arbeitet doch damit.
  • 14. Warum gab es in der Antike und Renaissance keine Evolutionstheorie?
    Ich denke, schon immer haben Menschen, die keinem wahren Gott glauben wollten, die Entstehung der Lebewesen auf andere Weise zu erklären versucht. Entweder durch selbsternannte Götter oder eben durch Selbstentstehung. Die Evolution gibt es also schon länger, nur den Schritt in die Wissenschaft hat sie erst mit Darwin gemacht. Als ich vor fast 50 Jahren das Buch über die Entstehung der Arten gelesen hatte, kam mir alles sehr einleuchtend vor, und ich habe es über 20 Jahre lang geglaubt. (Um keinem verantwortlich zu sein). Man kann nicht unmittelbar sehen, dass sich Arten höher entwickeln. Man kann es auch an den Indizien (Fossilien) nicht wirklich erkennen. Aus welchem Tier hat sich der Bär entwickelt? Man kann nur Vermutungen anstellen. Der Alltag zeigt uns, dass nach langen Zeiten eher etwas zerfällt, als dass etwas neu entsteht.
  • 15. Warum hat Darwin das Wort 'Evolution' kaum verwendet?
    In Darwins Zeiten bedeutete Evolution = Auswicklung. Das bedeutet, es wickelt sich etwas aus, was schon vorhanden ist. Darwin nannte sein Modell "Theorie der Abstammung mit Abänderung". Man könnte vermuten, dass die Anhänger Darwins den Namen "Evolution" benutzten, um eine größere Anerkennungsbereitschaft zu finden. Evolution ist ein irreführendes Wort. Unter Evolutionstheorie meint man etwas ganz anderes, als das Wort sagt. Man versteht darunter die Höherentwicklung von Nichts zu Nietzsche. Wenn man die Entstehung des Lebens ausklammern will, ist ein Schöpfer notwendig, der das tun muss. Oder man glaubt an Wunder, mit dem Hinweis, dass die Wissenschaft in Zukunft eine Erklärung findet. Ernst Haeckel hat versucht, die Evolution mit dem von ihm definierten "biogenetischen Grundgesetz" zu erklären. Leider hat er dazu gefälschte Zeichnungen vorgelegt, aber das half, um die Evolution anzuerkennen. (Seine Zeichnungen wurden noch lange bis in die heutige Zeit in den Schulbüchern zur Erklärung der Evolution benutzt)
  • 16. Was ist Darwinismus?
    Im weitesten Sinne bedeutet Darwinismus: die Entwicklung von Nichts bis zum Menschen durch natürliche Auslese. Ich bezweifle, dass Darwins Idee das gesamte moderne Weltbild prägt. Welcher Bereich der Wissenschaft arbeitet ohne Wille, Plan und Intelligenz? Welcher Bereich ist bereit, Millionen Jahre zu warten, bis etwas Neues entsteht, von selbst? Das Gegenteil ist der Fall. Es wird mit Wille, Plan und viel Intelligenz immer schneller an der Höherentwicklung in jedem Bereich gearbeitet. Das ist das Gegenteil von Darwinismus/Evolutionstheorie.
  • 17. Hat die Genetik Darwin widerlegt oder bestätigt?
    Die Variation von Lebewesen gründet sich auf die Gesetze der Vererbung von Generation zu Generation. Gregor Mendel wurde zu seiner Zeit mit seiner Vererbungslehre nicht anerkannt. Darwin glaubte noch, dass erworbene Eigenschaften vererbt werden, hielt aber die Selektion für den entscheidenden Faktor. Mit der neuen Wissenschaft, der Genetik, erkannte man, dass reine Selektion nicht ausreicht, weil nichts Neues entsteht. Man erkannte, dass Mutationen, also Änderung der Keimzellen, durch äußere Einflüsse notwendig sind. Eigentlich werden durch Mutationen Gene geschädigt. Nun hat die Mutation in der Evolutionstheorie die Aufgabe, die Gene so zu beschädigen, dass neue Baupläne (z.B. für neue Organe) entstehen. Alleine daran entscheidet sich die Plausibilität der Evolutionstheorie.
  • 18. Wie viele Evolutionstheorien gibt es?
    "Es gibt nur noch eine einzige, zumindest nur noch eine einzige wissenschaftlich anerkannte". Wissenschaftlich daran ist nur der überprüfbare Bereich der Variation innerhalb der einzelnen Arten. Man kann ihn Mikroevolution nennen, der durch die "Darwin-Finken" u.a. bewiesen ist. Diese Evolution geschieht verhältnismäßig schnell.
    einfacher BauplanEs ist nun eine Vermutung, dass die Höher-entwicklung (Makro-evolution) durch den gleichen Mechanis mus geschieht. Dieser Mechanis mus müsste aber eine ganz andere Qualität haben. Es muss wirklich Neues entstehen. Komplizierte Baupläne für neue Organe und Konstruktionen müssten durch Schädigung von Genen (Mutationen) entstehen. Die Entstehung eines neuen Bauplanes müsste in den Genen beginnen. Man kann sich vorstellen, dass die natürliche Selektion hier noch nichts bewirkt. Erst ein kompletter Bauplan für eine neue Konstruktion kann in der Natur berücksichtigt und selektiert werden.
    Die Evolutionsbiologen reden dabei von "Detailproblemen, die sich aller Voraussicht nach mit den bekannten Methoden der Evolutionsbiologie lösen lassen werden". Auch die heutige Evolutionstheorie besteht noch auf unzählige, kleine Schritte in Millionen von Jahren. Diese Vermutung kann genau so wenig falsifiziert werden wie die Schöpfung durch einen Schöpfer.
    Kämen statt kleiner Schritte Sprünge vor, wäre die Evolutionstheorie beobachtbar. Zumindest einige Zwischensprünge müssten auch heute noch geschehen. Stand der Forschung ist, dass man weiß, dass aus einer bestehenden Art neue Unterarten entstehen (Mikroevolution) Die genetischen Informationen der Unterarten müssen in der Ursprungsart schon vorhanden sein. Sie werden nur nach dem Vererbungsgesetz gemischt. Sollten alle heutigen Organismen auf eine einzige Urform zurückzuführen sein, sollte diese alle Erbinformationen bereits besitzen.
    Hier liegt eine große Aufgabe vor der Gen-Technik-Forschung, dieses nachzuweisen.
  • 19. Ist die Evolutionstheorie eine Weltanschauung?
    "Evolution und Weltanschauung. Die Evolutionslehre als Gesamtentwurf der Geschichte der Lebewesen berührt unweigerlich zentrale naturwissenschaftliche, philosophische und weltanschauliche Themen. Wer nach dem Ursprung der Welt, des Lebens und des Menschen fragt, muss zwischen unterschiedlichen weltanschaulichen Vorstellungen wählen. Alle möglichen Antworten beinhalten Glaubensentscheidungen und bestimmen Welt- und Menschenbild; daraus ergeben sich weit reichende Konsequenzen für das Selbstverständnis des Menschen und sein Handeln." www.evolutionslehrbuch.info
    Eine Theorie ist ein Gedankengebäude, das mehr oder weniger plausibel ist. Wenn die Hauptmechanismen nicht wissenschaftlich erklärt werden können, wie bei der Evolution die Entstehung von Leben, von neuen Konstruktionen und des Menschen, dann ist die Evolutionstheorie eine Weltanschauung.

aus: www.ge-li.de/die-101-wichtigsten-fragen-evolution-1.htm

Montag, Dezember 12, 2011

Versuch einer Beantwortung der 101 Fragen aus schöpferischer Sicht

Das evolutionäre Bild der Welt

  • 20. Wie entstand das Leben?
    "Hierzu gibt es verschiedene Theorien und Modelle, von denen bisher keine allgemeine Anerkennung gewinnen konnte und durch Experimente im Detail überprüfbar ist (Thoms 2005)". Das einfachste Leben muss bestimmte Funktionen ausführen können. Es müssen von Anfang an einige Systeme sofort vorhanden sein. Das Ausgangsmaterial war tote, keimfreie Materie. Es ist ja nicht so, dass sich zufällig Material zusammenfindet, das ein Teilsystem bildet. Genau so zufällig fällt es wieder auseinander, weil es ja kein Ziel hat. Der Prozess muss immer wieder von vorne anfangen bis das komplette Lebenssystem auf einen Schlag lebensfähig ist. Kein Wunder, dass man keine Theorie und kein Modell besitzt, das glaubwürdig sind.
    Auf der Erde kennt man keinen Mechanismus, der auf natürlichem Wege Leben entstehen lässt. Auch Wille und Intelligenz sämtlicher Wissenschaftler dieser Erde können kein Leben schaffen.
    "Es gibt,gab zwei Wettbewerbe, die dazu dienen, die Forschung zur Frage der Entstehung des Lebens zu beschleunigen. Ihre Ergebnisse zeigen uns den neuesten Stand der Wissenschaft:
    1.) Die französische Akademie der Wissenschaft hatte im 19. Jahrhundert einen Preis für denjenigen ausgesetzt, der die Frage der spontanen Lebensentstehung durch exakte Experimente überzeugend beantworten würde. Diesen Preis gewann Louis pasteur, indem er durch eine Reihe brillianter Experimente zeigte, dass Lebewesen (Mikroorganismen) nicht spontan entstehen. Das gilt bis heute.
    2.) Einen 1 Million $ Preis für den Nachweis, dass Leben durch Evolution entstand, hat ausgesetzt :
    The Origin-of-Life Prize ® is offered through The Gene Emergence Project. Origin of Life Foundation: Diese Stiftung hat ausdrücklich nichts zu tun mit Kreationismus und Intelligent Design. http://lifeorigin.org/ . Den Preis gewinnt der, der "einen hochplausiblen Mechanismus für die spontane Entstehung genetischer Instruktionen in der Natur vorschlägt".
    Die Medien versuchen uns einzureden, dass Evolution (Höherentwicklung) Fakt ist. Wer das anzweifelt wird als dumm oder sogar als gefährlich hingestellt. Wenn es so wäre, wäre dieser Preis überflüssig."
    (aus /tropfsteinhoehle/entstehung-des-lebens ) (s.Frage 100)
  • 21. Warum gibt es Organismen?
    Herr Junkers Antwort hört sich an wie eine Aufzählung von Wundern: 1. Das Leben begann mit sich selbst vervielfachenden RNA-Molekülen. 2. Diese Replikatoren haben sich zu vielen Tausenden auf den Chromosomen vereint und in Zellen verpackt. 3. Durch Konzentration der Selbst-Replikatoren müssen erste Protozellen entstanden sein. 4. Verschiedene RNA-Moleküle begannen zusammenzuarbeiten und zu Genen zu werden, weil arbeitsteilig zusammenwirkende Gene den einzelnen DNA-Molekülen überlegen waren und diese verdrängten. 5. Schlaue egoistische Gene kooperieren, weil die nichtkooperativen Varianten aussterben. 6. Die Körper der Tiere und Pflanzen werden entsprechend den in den Genen gespeicherten Informationen gebaut. (Wo kommen diese hochkomplizierten Informationen her?). Ich denke, dass alle diese Punkte gegen die Naturgesetze verstoßen. Sie erklären auch nicht, warum es Organismen gibt.
    Die Bibel: Genesis 1,22 "Er segnete sie (die Tiere) und sagte: "Vermehrt euch, und füllt die Meere, und auch ihr Vögel, vermehrt euch!" Genesis 2,15 "Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte".
    Es gibt noch mehr Gründe, warum Gott die Organismen geschaffen hat. Sein Schaffen verstösst allerdings auch gegen die Naturgesetze. Deshalb schuf er, bevor er die Naturgesetze schuf. Jedes dauerhafte Gesetz braucht einen Gesetzgeber.
  • 22. Muss die Evolution zu Fortschritt führen?
    Wenn Evolution die Höherentwicklung von Nichts - Materie - Lebewesen - Mensch sein soll, dann wäre das Fortschritt. Fische, Reptilien, Affen usw. sind alle sehr kompliziert zusammengebaut. Man kann nicht sagen, dass ein Tier fortschrittlicher als das andere ist. Jedes ist nur anders. Der Mensch scheint fortschrittlicher zu sein. Er ist etwas Besonderes.
  • 23. Darf man in der Biologie von Zwecken sprechen?
    Es ist anzunehmen, dass jedes Organ zu einem bestimmten Zweck geschaffen wurde. Das Auge wurde zum Sehen konstruiert. Das Auge allein kann nicht sehen. Ausgeklügelte Datenverbindungen und komplizierte Programme in dem Rechenzentrum müssen eingerichtet und abgestimmt werden. "Wie entstehen die Zwecke der Organismen und die dazu passenden Mittel (die Organe usw.) ohne einen Zwecksetzer?" Herr Junker meint, dass die zweckmäßigen Organe und zeilstrebigen Tätigkeiten nach den in den Genen enthaltenen Informationen gebaut beziehungsweise programmiert werden. Das genetische Programm soll ohne Programmierer entstanden sein.
  • 24. Was ist der Sinn des Lebens?
    Herr Junker meint, der Sinn des Lebens ist die Fortpflanzung, die möglichst große Verbreitung der eigenen Gene (Darwin). Die einzelnen Individuen sollen nur die Vehikel ihrer Gene sein. Warum sollen die eigenen Gene verbreitet werden? Warum sollen Lebewesen überhaupt entstehen? Wer hat ein Interesse daran? Niemand? Nochmal zum Anfang: Es ist nichts da. Warum sollte etwas entstehen?
  • 25. Ist die Evolution schöpferisch?
    "Die Kreativität der biologischen Problemlösungen verblüfft." Warum verblüfft sie? Weil man im täglichen Leben die Erfahrung macht, dass alles einen Schöpfer hat.
  • 26. Wie entsteht Kreativität in der Evolution?
    Wenn eine Maschine existiert, war eine Menge Kreativität erforderlich. Der Wille zum Bau, und ein Zweck oder Grund waren notwendig. Es musste ein Plan entworfen werden, denn die Einzelteile müssen perfekt zusammenwirken und zusammenpassen. Für jedes Einzelteil musste ein Plan erstellt werden. Der Zusammenbau geschah wieder mit verschiedenen Maschinen, für die auch Pläne erforderlich waren. In der Evolutionstheorie nimmt man an, dass bei sehr viel komplizierteren Maschinen das alles nicht nötig ist, sondern dass der Zufall den Bau einer biologischen Maschine "stemmt". "Die These von der Evolution als (gezieltem) kreativem Prozess ist also eine naturphilosophische Spekulation, gegen die fast alles spricht, was wir über das Funktionieren der Zellen und Genome wissen.", schreibt auch Herr Junker. Aber die Kreativität des Menschen ist da. Sie kann "vermutlich" nicht durch eine "nicht kreative" Evolution entstehen. Ich denke, ein kreativer Schöpfer hat die Kreativität geschaffen.
  • 27. Wie kommt es zu evolutionären Neuheiten?
    "Evolutionstheorien, die nur das Überleben des Angepassten, dessen Optimierungen und Spezialisierungen erklären können, sind nicht nur unvollständig, sondern es fehlt ihnen das Wesentliche. Denn: Ohne „arrival of the fittest“ gibt es auch kein „survival of the fittest“. "Evolutionäre Innovationen sind außerhalb des Bereichs aller gegenwärtiger Forschungsprogramme.“ Und schließlich schreiben Ledon-Rettig et al. (2008): „Einer der bedeutendsten ungelösten Problemkreise in der Biologie ist das Verständnis, wie neue, komplexe Phänotypen entstehen, sowohl in der Ontogenese als auch in der Stammesgeschichte.“http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=sij/sij161/sij161-2.html
  • 28. Warum sind größere Sprünge in der Evolution selten?
    Junker meint es wäre ein großer Sprung in der Evolution, dass der Mensch 2 Chromosomen weniger hat als die Affen. Es ist ein großer Unterschied, aber kein Sprung. Fossilien können nun mal nur Momentaufnahmen zeigen. Wer behauptet, es wäre ein Sprung, der muss die Bewegung nachweisen. Hat der gemeinsame Vorfahre 46 oder 48 Chromosomen gehabt? Wann sind die 2 Chromosomen verloren gegangen?
    Ein großer Sprung wäre die Entstehung eines Organs durch eine Mutation. Die Entstehung einer Großstadt am Reißbrett ohne Planer wäre nichts dagegen. Theoretisch und praktisch ist ein großer Sprung in der Evolution unmöglich.
  • 29. Warum findet man so wenige fossile Übergangsformen?
    "1. In der Diskussion der Zwischengliederproblematik muss begrifflich zwischen "Mosaikformen" (beschreibender Begriff) und "Übergangsformen" (deutender Begriff) unterschieden werden. Auch die oft verwendeten Charakterisierungen "primitiv" und "fortschrittlich" sind durch Vorgaben im Sinne einer Makroevolution theoriegeleitet.
    2. Unter fossilen, aber auch unter heutigen Lebewesen existieren zahlreiche Mosaikformen. Sie können i.d.R. nicht als evolutionäre Übergangsformen gedeutet werden, da ihr Merkmalsspektrum nicht in eine Übergangsposition im vermuteten Evolutionsverlauf passt oder weil sie stratigraphisch an unpassenden Stellen gefunden wurden. Deutungen von Fossilien als Übergangsformen sind nahezu ausnahmslos umstritten.
    3. Innerhalb größerer systematischer Gruppen treten schon zu Beginn der fossilen Überlieferung neben sog. "primitiven" Formen zeitgleich, z.T. schon früher, "fortschrittlichere" Formen auf." (aus "Evolution-ein kritisches Lehrbuch" von Reinhard Junker und Siegfried Scherer Abschn.14.12)
    Unter den Fossilien gibt es keine zweifelsfreien Zwischenglieder der Lebewesen. Eigentlich müsste es davon doch nur so wimmeln ....................!............................................./....................................................?...........................................(......................... Nehmen Sie einmal an, die Punkte sind die Bindeglieder, die anderen Zeichen sind die gefundenen Fossilien oder auch die heutigen Arten. Es ist doch erstaunlich, dass von den Punkten keine Fossilien gefunden wurden, obwohl sie doch in überwältigend größerer Zahl vorhanden sein müssten. Jedes Bindeglied müsste das bestangepassteste gewesen sein. Jedes gefundene Fossil war ein Bindeglied, Zwischenglied oder Übergangsform. Sämtliche heutigen Lebensformen müsste die Evolutionstheorie als Zwischenformen bezeichnen oder sollte die Evolution (Höherentwicklung) ohne Sinn plötzlich zum Ende gekommen sein? Es gibt "keine" zweifelsfreien Bindeglieder.
  • 30. Warum sterben Arten aus?
    Der Nichtangepasste stirbt aus, verlangt die Evolution. Das müsste dauernd vorkommen. Der Angepasste lebt weiter und wird zur neuen Art. Das Aussterben kann man beobachten, neue Arten nicht, höchstens Variationen innerhalb einer Art. Also hat das Aussterben nichts mit Evolution zu tun sondern mit der Beschränkung des Lebensraumes auch durch den Menschen. (Durch die Klimaerwärmung entsteht auch wieder neuer Lebensraum). Auch durch Fischen und Jagen werden manche Arten immer weniger und sterben aus.
  • 31. Welche Rolle spielt der Zufall in der Evolution?
    "Der Botaniker Albert Wigand meinte (1874): Die Evolution der Organismen sei ein Werk des blinden, mit immenser Unwahrscheinlichkeit wirkenden Zufalls, und bleibe somit auf der Stufe der rohsten, jedenfalls unwissenschaftlichen Naturauffassung stehen."
    Bei den Variationen innerhalb der Arten (frühere oder heutige) kann der Zufall eine Rolle spielen, wenn bei der Fortpflanzung die Gene neu geordnet werden. Die entscheidende Frage ist aber: Können durch Zufall neue Baupläne in den Erbinformationen entstehen? Die bestehenden verschlüsselten Teilbaupläne für Augen, Blutkreislauf usw. müssen so geändert, oder es müssen neue Baupläne für neue Organe so weit zufällig entstehen, dass die Selektion greifen kann. Man nimmt an, dass durch Mutationen Zuwachs von neuer Information geschieht. Es lässt sich aber trotz langjähriger Suche nicht nachweisen, dass es geschieht. Angenommen es soll eine neue Art entstehen mit Federn aus einer Art, die keine Federn hat. Selektion gibt es erst, wenn eine Feder entstanden ist, die einen Vorteil beim Überleben bringt, d.h. die Mitglieder der Art ohne Flügel würde aussterben. Ich weiß nicht, wieviel Änderung in den DNA nötig ist. Ich denke aber, dass das zufällige Entstehen eines Buches dagegen ein Klacks ist. Wie bei einem Buch sind ja die Buchstaben auch in den DNA codiert. Geschehen kleine Änderungen durch Mutationen in einer Generation, so könnte die Änderungen in der nächsten Generation die letzten Änderungen aufheben. Es ist kein Ziel da, nach dem sich etwas richten könnte. Der Plan für eine Feder könnte nicht entstehen, es sei denn durch ein Wunder oder Zauberei.

Montag, November 21, 2011

Versuch der Beantwortung der "101 wichtigsten Fragen - Evolution" (nach Thomas Junker) aus schöpferischer Sicht

Die grösste Show im Universum

  • 1. Wie wäre die Welt ohne die Evolution?
    Thomas Junker schreibt ganz richtig, dass man das "Wie" von allem, was besteht, beschreiben kann, ohne an Evolution zu denken.Es komme auf die Frage "Warum" an. Also, warum besteht das Universum mit dem Menschen? Evolution soll nicht zielgerichtet geschehen, das heißt zufällig. Der Zufall kann die Frage nach dem Warum nicht beantworten.
    Sehen wir uns Wirtschaft und Technik an. Wenn ein Flugzeug gebaut wird, kann man sicher sein, dass es fliegt. Warum? Weil alle betreffenden Naturgesetze beachtet und eingehalten werden. Hat der Mensch die Naturgesetze erschaffen? Nein, er hat sie durch Forschung und Experimente entdeckt. Sind sie von selbst entstanden, durch Mutation und Auslese? Nein. Ein Gesetz braucht einen Gesetzgeber.
    In Wirtschaft und Technik würde sich wahrscheinlich nichts ändern, wenn es keine Evolution (Höherentwicklung) gäbe. In der Wissenschaft setzt man viel Energie ein, um zu zeigen, dass die Tiere eine gewisse Intelligenz besitzen. Das ist wichtig, um die Abstammung des Menschen von den Tieren glaubhaft zu machen. Diese Energie könnte man sinnvoller einsetzen: Verteilung der Nahrungsmittel u.a. auf alle Menschen, ohne Benutzung von Gewalt. Energiespeicherung.
  • 2. Wer hat Angst vor der Evolution?
    Vor der Evolution braucht keiner Angst zu haben. Sie ist zwar unberechenbar, aber sie geschieht in so kleinen Schritten in so langen Zeiträumen, dass man in tausenden Jahren keine wissenschaftlich erkennbaren Auswirkungen gefunden hat. Oder kennt jemand eine neue Tierart, die sich in den letzten 5000 Jahren höherentwickelt hat?
  • 3. Was ist Evolution?


    mit freundlicher Erlaubnis aus www.evolutionslehrbuch.info

    "Charakteristisch für die Welt der Organismen ist, dass es unzählige getrennte Arten mit höchst unterschiedlichen Lebensweisen gibt." Das ist heute so, das sieht man auch an den Fossilien. Dass sich innerhalb einer Art viele Variationen entfalten können, kann man beobachten. Bei Kreuzungen wird der natürlichen Auslese nachgeholfen. Manche nennen das Mikroevolution. Evolution Light. Irgenwann ist der Punkt erreicht, bei dem es keine nennenswerten Variationen mehr gibt. Jedenfalls erhält man keine neue, höhere Art. Ein Hund bleibt ein Hund. Ich denke, es gibt keinen Menschen, der diese Evolution Light abstreitet.
  • 4. Warum ist die Evolutionstheorie unverzichtbar?
    Eine gute Frage. Wer sich umsieht, entdeckt, dass nichts von selbst entsteht. Auch Pflanzen und Lebewesen entstehen genau nach dem Plan, der in ihren Erbinformationen enthalten ist. Ein Plan entsteht nicht von selbst, auch nicht in Milliaren von Jahren.
  • 5. Was hat die Evolution mit uns zu tun?
    Herr Junker schreibt selbst, dass sie mit unserem Alltag nichts zu tun hat. Auch mit verschiedenen Generationen hat sie nichts zu tun. Die Änderungen von einer Generation zur anderen werden durch die Vererbungsgesetze geregelt.
  • 6. Ist die Evolution eine Tatsache oder eine Theorie?
    Es gibt Tatsachen, die sich unmittelbar beobachten und experimentell überprüfen lassen. Das ist bei den Naturgesetzen der Fall. Es gibt historische Tatsachen, wie Schriftstücke, archäologische Funde, die als Indizienbeweise gelten können. Man muss sich klar sein, dass man diese verschieden interpretieren kann, je nach Weltbild. Wer behauptet, die Evolution sei eine Tatsache, der hat sie zum Dogma erhoben. Er kann keine andere Erklärung zulassen.
  • 7. Welche Beweise gibt es für die Evolution?
    Es gibt keine Beweise für die Evolution wie auch für die Schöpfung, die die jeweils andere Seite akzeptieren würde. Es geht um Vorgänge, die in der Vergangenheit abgelaufen sind. Welche Aussagen sind mit großer Wahrscheinlichkeit richtig?
    "Würde die Evolution sich als falsch erweisen, dann wäre unser gesamtes Bild der Welt bis in die Grundfesten erschüttert." Hier zeigt Herr Junker, dass es um die Verteidigung eines Weltbildes geht. Ist das Weltbild mit oder ohne Gott richtig? Er spricht von einer überwältigenden Zahl an Belegen für die Evolution. Fossilien: Einzig die Lage in den Gesteinsschichten, kleine Fossilien unten, große oben, deuten auf Evolution hin. Sie können aber auch durch andere Umstände dorthin gekommen sein. (Die Grenzschichten zwischen den einzelnen Schichten zeigen oft fast überhaupt keine Erosion, sie müssen schnell nacheinander abgelagert sein).
    Vergleich des Erbmaterials: Man sieht Unterschiede, kann aber nicht sagen, wie sie entstanden sind. Man kann nur vermuten.
    Andere Naturwissenschaften, die Astrophysik, die Chemie, die Geologie, die Physik und die Sozial- und Geisteswissenschaften sollen entscheidende Bausteine für das evolutionäre Weltbild geliefert haben. Mir ist bekannt, dass diese Wissenschaften sich auf die Naturgesetze stützen und nicht auf den Zufall.
  • 8. Wie wichtig sind Fossilien?
    Fossilien sind kein Beleg für die Entstehung neuer Arten. Sie sind an der untersten Stelle ihres Vorkommens in den Gesteinsschichten fast genau so wie an der obersten Stelle. Man kann nicht erkennen, dass eine Tierart einer anderen sich angleicht. Jede Art ist für sich isoliert. Die Ähnlichkeit der Skelette von Fossilien und heutigen Lebewesen sind kein Indiz für Evolution. Jedes gehende Lebewesen muss mindestens zwei Beine haben. Die Füße müssen unten sein. Die Anordnung der Knochen ergibt sich aus der Notwendigkeit. Die Naturgesetze verlangen, dass die Füße nicht an der Stelle des Kopfes sein können.
    Auch Autos verschiedener Firmen sind ähnlich aufgebaut, die Räder sind unten, Fenster nach den Seiten. Ein Spiegel am Kraftstofftank wäre unsinnig. Wer ein Auto plant, wird natürlich solche Unsinnigkeiten vermeiden und auf keinen Fall etwas dem Zufall überlassen.
  • 9. Welche Voraussagen kann die Evolutionstheorie machen?
    Wenn in einem bestimmten Gebiet kein Regen mehr fallen würde, dann kann man vorhersagen, dass einige Pflanzen aussterben. Einige, die das genetische Potential in sich haben, werden sich auf die neuen Verhältnisse einstellen. Das ist allerdings Mikroevolution. Es entstehen keine neuen Arten. Zufall kann man nicht voraussagen.
  • 10. Warum ist es leicht und zugleich schwer, die Evolution zu verstehen?
    Leicht zu verstehen ist, wenn ein Lehrer erklärt, dass Materie sich entwickelt zum ersten Leben, dann immer höher bis zum Menschen. Wenn ein Schüler aber nachfragt, wie denn das Leben entstanden ist, und der Lehrer erklärt, es gibt diese Hypothese und diese, dann verliert der Schüler sein Interesse. Manche behaupten dann, dass die Entstehung von Leben nicht zur Evolutionstheorie gehört. Es wird immer erklärt, welche Unterschiede es gibt und welche Ähnlichkeiten, aber glaubhaft erklären, wie es geschehen ist, kann man nicht. Wenn die Evolution so einfach sein soll, warum erklärt man sie nicht so einfach?

Montag, Oktober 24, 2011

Lebensentstehung und Evolution - Skelett

In dem Museum "Zeitsprünge" in Breitscheid-Erdbach http://www.zeitspruenge.de/ befindet sich eine Tafel "Lebensentstehung und Evolution". Die Beschreibung kommt mir sehr unwissenschaftlich vor. Ich hoffe auf Kommentare mit besseren wissenschaftlichen, aber gut verstehbaren Beschreibungen

Tafel:
Der Stoffwechsel von Tieren und Pflanzen wird durch die eingebauten Bakterien (Mitochondrien und Chloroplasten) betrachtlich gesteigert. Nur auf dieser Grundlage ist die Ausbildung wirksamer Fortbewegung und verstärkter Formbildung auch der Pflanzen möglich. Alle Lebewesen bleiben hydraulische Konstruktionen. Ihre Form halten sie im Falle der Tiere durch innere Verspannungen, Muskeln und Bindegewebe aufrecht, im Falle der Pflanzen und Pilze treten äußere Zellwände als Bandagen auf

Die Frage ist, wie die Kreisläufe für den Stoffwechsel entstehen. Es muss an den richtigen Stellen gemessen werden. Wer entscheidet, was zu tun ist, wenn die Werte sich ändern? Ein Kreislauf muss zielorientiert geplant werden. Würde sich nur ein Element des Stoffwechsels auf den Zufall verlassen, wäre das der Tod. "Alle Lebewesen ……" Dies ist nur eine Beschreibung, was existiert, nicht, wie etwas entsteht. (So wird Evolution oft beschrieben)

Skelettbildung

Knochen nach EvolutionSkelette entstehen in vielen tierischen Konstruktionen. Sie treten als stabilisierende Einrichtung auf. Durch die Hartteile wird der Aufwand der Formhaltung mit Weichstrukturen herabgesetzt, letztlich durch Einbau billigeren Materials Energie eingespart und so oft eine effektivere Beweglichkeit gesichert.

Skelette werden eingebaut (jemand baut) - jeder Knochen muss nach Plan an die richtige Stelle. Die Koordinaten müssen schon vorher in einem Plan festgelegt sein, in den Genen. Keine Mutation kann die Gene so ändern, dass auch nur ein einziger Knochen für eine neue Art an der richtigen Stelle erscheint.

(L) Einzeller bilden vielfältige Skelette als Versteifungen des sehr weichen hydraulischen Zellkörpers.

Die Bildung der Skelette muss in den Genen beginnen. Ein Einzeller will und kann kein Skelett bilden.

Freitag, September 30, 2011

Ist es konsequent, dass ein Evolutionist ein Handy benutzt?

Bei seinem Vortrag "Was hat der Höhlenbär mit dem World-Wide-Web gemeinsam?" am 12.9.11 in der Kusch in Herborn sagte Thomas Junker: ".. es ist inkonsequent, dass ein Kreationist ein Handy benutzt."

Warum ist das inkonsequent? Ich finde, es muss heißen: Es ist inkonsequent, dass ein Evolutionist ein Handy benutzt. Zuerst müssen wir uns klar werden, welche 2 Typen von Menschen das wirklich sind.
Ein Kreationist ist ein Mensch, der glaubt, dass eigentlich alles durch Ideen, Plan und Intelligenz erschaffen ist oder wird. Der Name sagt ja, dass jemand kreativ sein muss.
der Evolutionist wartet Ein Evolutionist glaubt, dass eigentlich alles durch Zufall (oh, das Wort Zufall ist ja verpönt), durch natürliche Selektion entstanden ist.

Es kann allerdings nur ausgelesen werden, was schon da ist (statt "survival of the fittest" - "arrival of the fittest", habe ich bei "Wort und Wissen" gehört). Ach ja, ich habe die Mutationen vergessen. Eine Mutation ist eine Schädigung von Genen durch Einwirkungen von außen z.B. Strahlung, chemische Einwirkungen usw. Natürlich kann eine Mutation auch mal positiv und gut sein. Das ist der Fall, wenn ein Gen zur Bildung von Flügeln unwirksam wird bei Insekten auf einer stürmischen Insel. Die mit Flügel werden ins Wasser geweht, die ohne überleben.

Voraussetzung für Evolution ist die Fortpflanzungsfähigkeit. Nur so können Gene weitergegeben werden. So kommt es, dass man die Entstehung von Leben einfach aus der Evolutionstheorie rausnehmen will. Leblose Materie kann keine Erbinformation weitergeben, schon weil sie keine besitzt.
Die Biologie ist die Wissenschaft vom Leben. Wie das leben entstanden ist, kann sie uns nicht sagen, auch die Evolutionstheorie nicht. Es gibt nur unglaubwürdige Vermutungen.

Die Evolutionstheorie beschränkt sich auf die Höherentwicklung von der "Amöbe zu Goethe". Alles soll aus einem ersten einfachen Lebewesen entstanden sein, praktisch von selbst. Bei der Entwicklung von einer Tierart zur anderen müssten komplizierte Bauläne von selbst entstehen, um selektiert werden zu können. Kein Naturgesetz beschreibt einen solchen Vorgang.
Ein Handy kann nicht durch die Evolutionstheorie entstehen. Die Einzelteile müssen auf ein Ziel hin nach Plan entstehen. Sie müssen alle perfekt zusammenarbeiten. Bestimmte Teile müssen von Anfang an sofort vorhanden sein. Fehlt einer, funktioniert es nicht (z.B. der Sender). Hier drängt sich der Vergleich mit "Intelligent Design" auf.
Kreationisten wenden die Naturgesetze an. Jedes Handy ist das Werk von Kreationisten.

Donnerstag, August 11, 2011

Darwin kannte nur die Mikroevolution.

In "www.welt.de" stand am 10.08.11 der Artikel "Das Testbild unserer Intelligenz". Die Entwicklung des Fernsehen wird mit der Evolutionstheorie in Verbindung gebracht:
"Zum Beispiel die Idee, allein der Wettbewerb sichere die Qualität und die Zukunft des Fernsehens. GenauFernsehen diese Wettbewerbsidee war das Argument der Medienpolitik, Ja zu "Tutti Frutti" zu sagen, Ja zur Boulevardisierung - weil sie ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Pluralisierung der Medien darstellte. Aber kommt das Heil automatisch aus der Steigerung der Vielfalt? Mehr als zwanzig Jahre später dürfte allmählich klar geworden sein, dass dieser Prozess des Wettbewerbs keine Verbesserung im Sinne einer Steigerung von Qualität hervorgebracht, sondern lediglich Kanäle und der Sendeminuten vervielfältigt hat. Qualität bleibt dabei zunehmend auf der Strecke."

Hier sieht man, wie Mikroevolution geschieht: Durch Wettbewerb (natürliche Selektion) entsteht keine Verbesserung (Höherentwicklung), sondern was schon da ist, wird vervielfältigt mit Variationen. (Das entspricht der Entstehung von Variationen innerhalb der geschaffenen Arten.) Es kann nur selektiert werden, was schon da ist.

Diese Entwicklung hat eine einfache, geradezu wissenschaftliche Erklärung. Darwin wies in seiner Evolutionstheorie darauf hin, dass es keine "angeborene Neigung zu einer Entwicklung in Richtung des Fortschritts gibt". Alles, was es gibt, ist eine Entwicklung in Richtung fortschreitender Ausbreitung in Nischen hinein. Entsprechend garantiert auch der Wettbewerb der Fernsehprogramme keineswegs Fortschritt, Gewinn und Qualitätsverbesserung. ... "Besser" ist in diesem Fall nicht das Produkt, sondern lediglich die gelungene Anpassung an eine noch kleinere Nische des Marktes. Der Neurobiologe Gerald Hüther bemerkt dazu in seinem neuen Buch: "Konkurrenz führt immer nur dazu, dass das, was bereits entstanden ist, weiter spezialisiert wird". Aus diesem Grund führt derzeit der Wettbewerb im Fernsehen nur zu immer mehr Kochshows, Talkshows, Soaps, Spielshows, also zu immer mehr desgleichen (und manchmal auch desselben) in einer weiter steigenden Zahl von Nischen, die ihrerseits immer kleinere Teile des Marktes abbilden.

"Darwin wies in seiner Evolutionstheorie darauf hin, dass es keine "angeborene Neigung zu einer Entwicklung in Richtung des Fortschritts gibt". Das ist also die wissenschaftliche Erklärung, dass es keine Makroevolution (Höherentwicklung) gibt. Darwin und die heutigen Wissenschaftler haben sie auch noch nie beobachtet.

Tatsächlich hat die Orientierung aller Sender am Fetisch der Quote statt an einem zu definierenden Qualitätsstandard (zu dem notwendig ein Bildungsindex gehört) lediglich zu einer nachweisbaren Gleichförmigkeit des Angebotes geführt. Indem sich beispielsweise Unterhaltung auf immer mehr Kanälen verteilt, wird eine fortschreitende Verdünnung der Substanz erreicht - und daher in keiner wissenschaftlich validen Untersuchung Beweiskraft hätten.

Durch Mikroevolution z.B. bei den Hunden wird die Gen-Information ausgedünnt. Die Vielfältigkeit hat als Folge eine größere Krankheitsanfälligkeit. Ab einer gewissen Zahl von Variations-Generationen sind kaum noch weitere Variationen möglich. (Es kann angenommen werden, dass der anfangs vorhandene Genpool ausgeschöpft ist.)

"Gelingt es uns, mit dem Bild der Welt, das wir in den Rahmen irgendeines Bildschirms einfügen (gleich ob herkömmlicher TV-Bildschirm, Laptop oder Tablet-PC) in die Dimension der Komplexität vorzustoßen, die die wirkliche Welt regiert, Fernsehen und Internet eingeschlossen?" Das Thema "Umgang mit Komplexität" lässt sich in allen Genres durchdeklinieren - nicht nur in der Kultur, sondern auch in der Information, in Politik, Sport, Unterhaltung oder im Bereich des Spielfilms. Die Frage ist, ob wir ein Fernsehen wollen, dass nur dazu dient - Ironie des Wortes - abzuschalten oder ob wir ein Fernsehen wollen das uns hilft, Geist und Aufmerksamkeit zu schärfen, damit wir uns - auf der Höhe der Zeit - einschalten können.

In die Dimension der Komplexität vorstoßen, das ist Makroevolution. Das geht nur mit Wille, Plan, Intelligenz und Know-How.

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13536193/Das-Testbild-unserer-Intelligenz.html

Freitag, Juli 22, 2011

Bakterium entwickelt Trick

Auf www.wissenschaft.de habe ich folgendes entdeckt:

"... US-Forscher haben den Trick entdeckt, mit dem das häufig in Krankenhäusern vorkommende Bakterium Pseudomonas aeruginosa potenzielle Konkurrenten ausschaltet: Die Mikroben piksen ihre Widersacher und injizieren ihnen ein Gift, das sie zum Platzen bringt. ... Um sich gegen Konkurrenten durchzusetzen, haben die Einzeller verschiedenste Abwehr- und Angriffsmechanismen entwickelt. Das gilt auch für Pseudomonas aeruginosa, ... Denn Pseudomonas hat einen Weg gefunden, andere Bakterien in ihrem bevorzugten Lebensraum zu eliminieren: Mit einer nadelähnlichen Spitze injizieren die Erreger bestimmte Enzyme zwischen die beiden Membranen, die die Zellwand ihrer Widersacher umgeben, so dass sich selbige auflöst. Dadurch verliert die Zelle ihre Stabilität und platzt schließlich ähnlich einem mit zu viel Wasser gefüllten Luftballon." www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/313891.html

Es wird gesagt, dass das Bakterium einen Trick benutzt, dass es Abwehr- und Angriffsmechanismen entwickelt hat (wie auch andere Einzeller). Der selbst entwickelte Trick wird so beschrieben: "Mit einer nadelähnlichen Spitze injizieren die Erreger bestimmte Enzyme zwischen die beiden Membranen, die die Zellwand ihrer Widersacher umgeben, so dass sich selbige auflöst." Die Evolutionstheorie als heute allein herrschende Theorie hat hier ein Problem. Haben die Bakterien den Trick entwickelt, dann heißt das:

1. Sie haben es gewollt
2. Sie haben einen Plan gemacht
3. Sie haben den Plan ausgeführt.
Sie sind Schöpfer.

Vielleicht ist es nicht so gedacht, wie es geschrieben ist. Dann hat sich der Trick selbst entwickelt. Durch Mutation ändert sich das Erbgut einer Bakterie so, dass es plötzlich den Bauplan eines spitzen Organs enthält. Die Nachkommen besitzen alle dieses spitze Organ. Im Kampf mit anderen Bakterien versuchen sie mit ihrem Organ zu stechen. Leider hat das so gut wie keine Wirkung. Durch weitere Mutationen ändern sich die Baupläne so, dass das Organ ähnlich wie eine Nadel wird. Da leichte Vorteile beim Stechen auftreten, setzt sich diese Form bei den Nachkommen durch. Durch weiter Mutationen wird die Nadel innen hohl. Durch eine zufällige Änderung der Erbinformatinen bekommt der Plan eine komplizierte Variante. Wohlgemerkt, die Änderung geschieht in der verschlüsselten Erbinformation. Die natürliche Selektion kann hier leider nichts bewirken. Eigentlich müsste die Selektion diesen Schritt ausmerzen. Weitere Mutationen ergänzen die DNA mit einem Plan für eine Fabrik, die Enzyme herstellt, die für andere Bakterien giftig sind. Dann muss noch die Zuleitung und Pumpsystem für den Transport zur Nadelspitze zufällig entstehen. Die Regelung des Pumpsystems darf auch nicht fehlen. Viele, viele Wunder sind hier nötig.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Bakterie von Anfang an so geschaffen wurde, oder dass sämtliche mögliche Änderungen bereits in ihren Erbanlagen vorhanden waren. Kann die Genforschung Angaben darüber machen?

Freitag, Juni 17, 2011

Lebensentstehung und Evolution (K)

In dem Museum "Zeitsprünge" in Breitscheid-Erdbach http://www.zeitspruenge.de/ befindet sich eine Tafel "Lebensentstehung und Evolution". (A) - (H) wurde bereits behandelt.

Bildung der Pflanzen

(K) Pflanzen entstehen aus tierartigen Vorläufern durch Aufnahme von Cyanobakterien, die Photosynthese betreiben. Die (Cyano-)Bakterien werden zu Chloroplasten. Nur diese Organellen treiben in komplexen Pflanzen Photosynthese, ernten also im großen Maße die Sonnenenergie. Bei ihrer Tätigkeit spalten sie Wasser. Der dabei gebildete Sauerstoff sammelte sich in der Atmosphäre an. Pflanzen sind in vielen Entwicklungslinien entstanden. Der Prozeß der Endo-symbiose setzt sich bis in die Gegenwart fort.

Welche Lebewesen sind mit "tierartigen Vorläufern" gemeint? In der Art eines Tieres bedeutet, dass man es als Tier bezeichnen kann. "Einfache", einzellige Eukaryoten sind Lebewesen, die alles, was zum Leben dient, enthalten (mit Zellkern).Pflanzen Alle lebenswichtigen Kreisläufe müssen vorhanden sein, auch Erbinformationen in den DNA, in denen die lebenswichtigen Systeme geplant und verschlüsselt sind. Fortpflanzungsfähigkeit ist selbstverständlich. Fehlt nur eines der lebenswichtigen Komponenten, ist es nicht lebensfähig und existiert auch nicht. Alles muss sofort da sein und zusammenarbeiten.

Cyanobakterien (Blaualgen) sind Lebewesen ohne Zellkerne. Für sie gilt das Gleiche wie für die Eukaryoten. Zusätzlich sind sie fähig, Photosynthese zu betreiben. Wer meint, Photosynthese sei durch natürliche Selektion entstanden, sollte bei Wikipedia nachsehen, wie kompliziert dieser Prozess ist. Er soll praktisch zufällig entstanden sein.

Die Cyanobakterien werden zu Chloroplasten, wahrscheinlich auch von selbst.

Nehmen wir an, ein Eukaryot ist dieser Vorläufer der Pflanzen. Er nimmt eine Cyanobakterie auf, um Photosynthese betreiben zu können und so zu einer Pflanze zu werden. Die Bakterie wird als Organelle ein Organ des Eukaryoten. Ein Lebewesen wird zum Organ eines anderen ähnlichen Lebewesens. Man stelle sich den Prozess der Einverleibung vor: Die verschiedenen DNA müssen angepasst werden. Wer entscheidet, welche bevorzugt wird, welche verringert wird oder ob eingegliedert wird. Kann die natürliche Auslese das leisten? Wie geschieht die Verbindung der verschiedenen inneren Systeme? Die Endosymbiontentheorie kann sich nur auf die Tatsache des Vorhandensein von Symbiosen zwischen verschiedenen Lebewesen stützen. Sie kann nicht erklären, wie die Eingliederung als Organ geschehen sein soll.