Montag, Juli 17, 2006

Gibt es einen Gottesbeweis?

Ich denke, man kann wissenschaftlich nachweisen, dass es einen allmächtigen, allwissenden Schöpfer gibt: Jedes Lebewesen ist mit einer unwahrscheinlichen Informationsmenge ausgestattet, ohne die es nicht lebensfähig wäre. Es ist ein Naturgesetz, dass jede Information auf einen Urheber (Sender) zurückgeführt werden kann, muss. Dieser Urheber muss erheblich intelligenter als der Mensch sein, denn der Mensch wird diese Information nie ganz verstehen können. In einem Vortrag in Rehe (Ww) ging Werner Gitt auf die Bedeutung der Naturgesetze für die Schöpfungsforschung ein. (In seinem Buch „Am Anfang war die Information“ beschreibt er die Naturgesetze der Information). Er kam zu dem Schluss, dass dieser Urheber nur Gott sein kann. Er erläuterte das an Hand einer Reaktion auf einen seiner früheren Vorträge. Eine Studentin hatte ihn gefragt, dass dieser Gott ja von einem Gott geschaffen sein müsste, der noch intelligenter wäre. Gitt antwortete: und dieser von einem, der noch intelligenter wäre usw. Der unendlichste Gott wäre „der“ Gott. Es bliebe die Wahl zwischen dem 1. Gott in dieser Reihenfolge und dem unendlichen Gott. Bei einer solchen Auswahl entscheiden sich die Wissenschaftler für die einfachste Lösung: Der 1. Gott ist der unendliche Gott. Die Zwischengötter sind nicht nötig. Das heißt, dieser Gott ist der allwissenste, allmächtigste Gott. Wer dieser Gott ist, das können uns die Historiker sagen. Sie suchen nach den Quellen. Dieser Gott muss mitgeteilt, offenbart haben, warum ich lebe. Die Bibel ist eine glaubwürdige Offenbarung dieses Gottes.

Kommentare:

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  2. Ja, es gibt einen Gottesbeweis, aber er ist unbequem, weil er die Möglichkeiten,wie man über Gott sinnvoll sprechen kann, einschränkt. Dies ist das Wesen von Wissenschaft, dass sie unbestimmten Konzepten ein sehr viel schärferes Profil gibt. Dies galt für den Aufbau der Materie und dies galt auch für das Leben. Es ist unmittelbar einsichtig, dass dies auch für den Gottesbegriff zu erwarten ist, sofern es möglich wäre, ihn wissenschaftlich zu "fassen". Und genau das ist möglich. Ich bin der Frage nachgegangen: Müssen Gott zugeschriebene Eigenschaften, wie z.B. die der Unsichtbarkeit, dem Universum nicht ganz spezifische Bedingungen diktiert haben?
    Eben diese Frage ließ sich nicht nur auf eine unerwartet kompakte Weise beantworten, es sieht auch so aus, als seien diese Bedingungen innerhalb uneres Universums empirisch (!) realisiert.

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    1. Nein, einen Gottesbeweis gibt es nicht und wird es wohl auch nie geben. Zumindest hat bisher kein behaupteter Beweis überzeugen können. Werner Gitt z. B. will einen prophetisch-mathematischen Beweis erbracht haben. Dabei unterstellt er aber - ganz nebenbei - dass Voraussagen im Alten Testament im Laufe der Jahrhunderte allesamt sich erfüllt hätten. Verfolgt man dies einmal, stellt sich heraus, dass es dafür einer ganzen Menge Fantasie bedarf...
      Der Beweis eines allmächtigen Gottes hat zudem den Nachteil, dass dieser Gott sich als kein guter Gott herausstellt, denn - wäre er allmächtig, hätte er das Böse inkl. dem Teufel nicht zugelassen. Wäre er allmächtig - wozu die ganzen Querelen, von denen die Bibel handelt? Warum den unvollkommenen Menschen? Also ein Gott, der allmächtig ist, sich aber mit seiner Schöpfung amüsiert? Gegner beweisen genauso, dass es KEINEN Gott gibt, und da er sich nicht zeigt und sagt "Hier bin ich", bleibt alles reine Spekulation der Art Mmensch.

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  3. Seit wann gibt es überhaupt diese Gottesbeweise???Kann mir das jemand sagen???

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  4. Die gab es schon in der Antike im alten Griechenland(z.B. Sokrates)

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