Sonntag, Januar 25, 2009

Wann beginnt der Mensch?

Wann beginnt das menschliche Leben? Wann ist der Mensch festgelegt? Wenn die erste Zelle eines neuen Menschen sich teilt, ist dieser Mensch mit allen seinen Erbanlagen festgelegt. Wenn der Ablauf nicht gestört wird, wird er genau so, wie die Gene es vorschreiben. Das kann man von der Evolution und auch von der Schöpfung aus so sagen. Embryo Aus Sicht der Evolution haben sich die Gene durch Mutation und Selektion zum Genom des neuen Menschen zusammengefunden. Keine höhere Macht hatte die Hand im Spiel. Man ist keinem verantwortlich, vor der Geburt nicht und danach auch nicht. Nur der Staat legt fest, ab welchem Zeitpunkt die Tötung erlaubt ist. Aus Sicht der Schöpfung ist der neue Mensch Gottes Werk. Er ist so, wie Gott es wollte. Wie Gott die neue Zusammensetzung der Gene erreicht hat, wissen wir nicht. Ich glaube nicht, dass er dabei die Naturgesetze umgeht. Allerdings liegt nach Verschmelzung der Keimzellen fest, wie Gott den neuen Menschen will. Der Mensch beginnt nach Plan zu wachsen. Gott will den Menschen. Wer dem Wachsen ein Ende setzt, handelt gegen Gottes Willen. Gott ist für das Leben. Wenn jemand verhindert, dass dieses Leben wächst, kann man von Töten sprechen. Es kann nur wachsen, was lebt. Bei einer Abtreibung wird das Wachsen abgestellt, abgetrieben. Wie gesagt, wer an die Evolution glaubt, dem macht eine Tötung nichts aus. Humanismus ist nur eine sinnvolle Ergänzung einer sinnlosen und ziellosen Evolution. Für den, der an Gott glaubt, gibt es die ehrliche, echte Buße. Wer seine Schuld bekennt und Jesu Vergebung annimmt, ist Schuld-frei. Die Strafe hat Jesus am Kreuz getragen. Abrtreibung ist aus einigen Gründen unvernünftig: Die alten Menschen werden immer mehr, das hat viele negative Folgen. Es gibt viele Ehepaare, die gerne ein Kind hätten. Wenn eine Frau vor der Entscheidung steht, ob sie abtreiben soll, dann kann sie sich an einige Menschen oder Organisationen wenden, die ihr helfen können. Ich hoffe, dass diese sich in den Kommentaren vorstellen. Noch eine Frage: Weshalb hat es Barack Obama so eilig, am 3. Tag seiner Amtszeit die Finanzhilfe für Organisationen zu erlauben, die Schwangerschaftsabbrüche unterstützen oder ausführen? Der Steuerzahler soll also die Abtreibungen finanzieren.

Kommentare:

  1. Hallo

    Ich will dich in keiner Weise persönlich angreifen, aber deinen Text finde ich ein bisschen bescheuert.

    Folgende Aussage: "Abrtreibung ist aus einigen Gründen unvernünftig: Die alten Menschen werden immer mehr, das hat viele negative Folgen. Es gibt viele Ehepaare, die gerne ein Kind hätten."

    Denkst du wirklich, einer Frau, die in einer Notlage ist, die nicht weiter weiss, wie sie sich entscheiden soll, nützt das Argument, "dass es immer mehr alte Leute gibt"? Beim Thema Schwangerschaftsabbruch geht es um viel mehr als darum, dass es unbedingt mehr junge Menschen braucht oder sich viele Paare, die keine Kinder bekommen können, sich ein Adoptivkind wünschen.
    Es geht um die individuelle Situation der Frau. Ob sie bereit ist, dieses Kind auszutragen, neun Monate lang eine Bindung zu ihm aufzubauen. Eine Adoption ist eine schwierige Entscheidung. Etwas, was du neun Monate in dir getragen hast, ist schwierig wegzugeben, selbst wenn du dieses Kind nicht gewollt hast.
    Keine Frau, und davon bin ich überzeugt, trifft die Entscheidung zu einer Abtreibung einfach so. Sie muss bereit sein, dieses Kind, unter Umständen, auch alleine gross zu ziehen, mindestens 18 Jahre für es da zu sein, ihr Leben, so wie es bis jetzt war aufzugeben. Sie muss sich bereit fühlen, diese Verantwortung auf sich zu nehmen. Sie alleine, und niemand anders kann und darf ihre Entscheidung be - oder verurteilen! Vorallem nicht mit so billigen und grottenschlechten Argumente, wie du es tust!
    Man darf seine eigenen Meinung gegen das Thema Abtreibung haben, auch dagegen, aber erst, wenn man sich wirklich damit auseinandergesetzt hat.

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  2. Evolutionstheorien haben in der Abtreibung wenig zu suchen.

    In der Welt von heute reicht es nicht, sich für seine Sünden ans Kreuz nageln zu lassen.
    Im Heute muss Mann und Frau zu seinen Worten und Taten stehen und mit den heutigen Mitteln dafür gerade stehen. Sei dies nun im Guten oder im Schlechten.

    Die Entscheidung, ein Kind auszutragen oder nicht, darf nicht von der Notwendigkeit anderer abhängig gemacht werden. Es darf keine Organisation, sei es staatlich, kirchlich oder etwas anderes, diese Entscheidung beeinflussen oder gar bestimmen.

    Eine Entscheidung für oder gegen ein Kind hat mit der jeweiligen Möglichkeit der Frau, Familie, zu tun. Ist/Sind sie überhaupt psychisch in der Lage, diese grosse Bürde auf sich zu nehmen? Reichen die materiellen Mittel irgendwie um das Kind gesund und modern erziehen zu können?

    Eine Entscheidung kann weitreichende Folgen haben. Nehmen wir uns ein Beispiel an den jüngsten Ereignissen...

    Der Mensch braucht Freiheit, eigene Entscheidungen treffen zu können. Für sich selbst zu sorgen und sich selbst sein zu können.

    Wer erfüllt den Planeten mit Leben?
    Weder der Staat, noch Religion...
    Es ist der Mensch, das Tier...
    Ein Individuum.

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  3. Es geht darum, wann der Mensch beginnt, ein Mensch zu sein.
    Wenn das abgetriebene Kind ein Mensch war, dann hatte es keine freie Entscheidung zum Leben und wird nie irgendeine Freiheit haben.
    Kann der Mensch aus keimlosen Zutaten einen einfachen lebenden Grashalm erschaffen? Kann das eher ein Tier?
    Ein Individuum kann es, das aber erheblich höhere Qualitäten hat als der Mensch.

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  4. Obige "Argumente" des Anonymus sind rein pragmatischer Natur (und klingen daher durchaus plausibel), doch wird dabei übersehen, dass das Leben das höchste Gut ist, auf das der Mensch - der ja Leben nicht künstlich erschaffen kann - absolut keinen Zugriff hat!! Nur derjenige, der Leben gibt, kann es auch nehmen! Leben an sich hat absoluten Vorrang. All die Probleme der werdenden jungen Mütter sind - bei allem menschlichen Verständnis - demgegenüber zweitrangig!! Den Hinweis des gerhardl, dass viele Ehepaare gerne ein Kind hätten, finde ich alles andere als bescheuert - Es zeigt ja schließlich den werdenden Müttern, die sich ein Kind "nicht leisten" können, eine Möglichkeit auf, das werdende Kind trotzdem am Leben zu lassen. Hingegen finde ich die Argumentation des Kommentators Anonymus ziemlich bescheuert und bar jeglichen Verständnisses für den Wert des menschlichen Lebens - jeder Mensch ist von Gott gewollt und geliebt- ein Kind Gottes!! Bin ziemlich sicher, dass der Anonymus ein Anhänger der gottlosen Evolutionstheorie ist, wo freilich der Mensch als (sinnloses) Zufallsprodukt keinen hohen Stellenwert hat.

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