Donnerstag, Januar 24, 2008

Unvereinbarkeit Evolution - christlicher Glaube

Evolution = Makroevolution = Höherentwicklung = Entstehung von neuen Lebewesen, Organen, Kreisläufen. Ich will hier einige Punkte aufführen, in denen sich Evolution und christlicher Glaube ausschließen: 1. Der Tod kam erst nach dem Sündenfall in die Welt. Der Tod ist der Feind Gottes und des Lebens. Gott hat die Welt ohne Tod geschaffen. Tod ist die Folge der Sünde. Nur durch den Tod eines Unschuldigen kann die Sünde wieder beseitigt werden. Gott wird den Tod wieder abschaffen. - - Evolution ist nur mit der Existenz des Todes denkbar. 2. Jede Art (Grundtyp) wurde von Gott extra geschaffen. Das Leben des Menschen wurde anders geschaffen, als das der Tiere und Pflanzen. Jede Art (Grundtyp) ist in ihrer Variationsbreite festgelegt. - - Jede Art hat sich aus einer niederen Art entwickelt. 3. Alle Menschen sind Sünder. - - In der ET sind die falschen Gene Sünde. Niemand ist ein Sünder. Es braucht niemand erettet zu werden. Kein Gericht. 4. Jede echte neue Information hat eine Quelle. Der Ursprung der Erbinformation kommt von Gott. - - Alle Information ist materiellen Ursprungs. 5. Es gibt ein Leben nach dem Tod. - - Mit dem Tod ist das Leben eines Lebewesens beendet. Es gibt kein ewiges Leben ohne Tod. 6. Gott ist die höchste Instanz. - - Der Mensch als höchstentwickeltes Wesen macht sich zur höchsten Instanz, obwohl er die Zusammensetzung und Wirkungsweise des gesamten Universums nur zu einem erschreckend kleinen Teil kennt. 7. Neben der sichtbaren gibt es eine unsichtbare Welt, die viel umfassender ist als die sichtbare. - - Es gibt keine unsichtbare Welt. 8. Gott ist ewig. Er schuf die Materie. Er schuf das Leben. - - Die Materie ist ewig. Durch die Materie entstand Leben. 9. Liebe Gottes und als höchstes Gebot die Feindesliebe. - - Feindesliebe wäre bei der Evolution tödlich. 10. Gott schuf die Welt, weil er es wollte, weil er die Menschen lieben wollte. Er hat seinen Plan ausgeführt, weil er dazu fähig war. Er hat den Sinn gegeben. - - Ohne Sinn und Fähigkeit, ohne Plan von selbst entwickelte sich alles. Wenn das möglich wäre, wäre kein Gott nötig. Sollte Gott immer da eingegriffen haben, wo die Evolution keine Möglichkeiten hatte: Von Nichts zu Nitzsche: Gott schuf die Materie aus nichts - die Materie entwickelte sich durch Evolution bis zu wunderschönen Kristallen und Edelsteinen. Gott schuf die erste lebende Zelle - die Zelle entwickelte sich durch Evolution zu einzelligen Lebewesen. Gott schuf die Zellteilung - durch Evolution entwickelten sich mehrzellige Lebewesen, usw. 11. Gott übertrug den Menschen die Verantwortung für die Schöpfung - - Die Evolution ist nicht zielgerichtet, warum bewahren? Wofür? 12. Die Sintflut löschte sämtliches Leben aus außer den Wassertieren und den Lebewesen in der Arche. - - Die Sintflut wird nicht anerkannt, obwohl einiges darauf hinweist: Fossilien entstehen unter Luftabschluss (Verschüttung). 13. Jesus als Gott im Himmel. Ohne Jesus Christus als wahrer Mensch auf der Erde und wahrer Gott, ohne sein Leben, Sterben am Kreuz und Wieder Lebendig Werden und wieder im Himmel als Gott sein hätte das Christentum keine Grundlage. - - Das kann die Evolution nicht aktzeptieren. In der Evolutionstheorie hätte Jesus nur als Mensch wie jeder andere eine Daseinsberechtigung. 14. Die Bibel sagt: Gott ist allmächtig, allwissend, ewig, unveränderlich, einzig, allgegenwärtig, heilig, gerecht, liebend, strafend, souverän. - - Die Evolutionstheorie lehnt einen allmächtigen, allwissenden, ewigen, unveränderlichen, einzigen, allgegenwärtigen, heiligen, gerechten, liebenden, strafenden, souveränen Gott aufs Äußerste ab. 15. Gott tut Wunder. Jesus hat große Zeichen und Wunder getan. Auch heute geschehen sie noch. - - Es gibt nichts Übernatürliches. Die Evolutionistheorie lehnt Wunder ab, obwohl Urknall, Entstehung des Lebens und Höherentwicklung unbegreifliche Wunder sind. Ohne Auferstehungswunder gibt es keinen christlichen Glauben. 16. Nur der Mensch verfügt über die Fähigkeit des kreativen Denkens. Kreatives Denken ist auch bei der Erschaffung des Universums mit seinem ganzen Inhalt unbedingt erforderlich gewesen. - - Alles entstand ohne Sinn, Wille, Ziel, Kreativität, Design, Fähigkeit und Intelligenz ganz von selbst. 17. Es gibt Satan. - - Es gibt keinen Satan. 18. Der Heilige Geist lebt als Gott in dem Christen. - - Es gibt keinen Heiligen Geist. 19. Jesus kommt leiblich wieder. - - Jesus ist tot, Gott ist tot. 20. Die Bibel ist Gottes Wort, hat Kraft, ist geistliche Waffe. Weil Gott die Wahrheit ist, ist auch sein Wort die Wahrheit. - - Die Bibel ist nur ein menschliches Buch. 21. Gebet: Ich kann mit dem Schöpfer des Universums reden wie mit einem Vater. - - Gebete sind nur Selbstgespräche. 22. Christliche Gemeinden sind eine Einrichtung Gottes. - - Sie sind nur eine Interessengemeinschaft. 23. Geheimnis des Glaubens, Glaube ist die Grundlage des Christentums. - - Glauben ist Nichtwissen. Trotzdem müssen auch in der Evolutionstheorie viele Annahmen geglaubt werden. 24. Erfüllung von Prophezeihungen. - - Das kann es nicht geben, also werden die Zeiten der Prophezeihungen nicht anerkannt, die Bibel ist nicht wahr. 25. Ich kann und soll Gott danken, für alles, was er tut. - - Niemand ist verantwortlich für das, was besteht. Deshalb kann ich auch niemandem danken. 26. Gott möchte, dass wir ihm gehorsam sind, um uns das beste Leben zu ermöglichen. - - Es gibt niemand, dem wir gehorsam sein könnten. Wir können tun und lassen, was wir wollen, auch was uns kaputt macht. Die Selektion sucht sich schon die Richtigen aus. 27. Wer die Größe Gottes erkannt hat, lebt in Demut vor ihm. - - Warum Demut? Ich bin doch in der evolutionistischen Linie der Sieger, der sich in der Selektion durchgesetzt hat. 28. Engel sind die dienstbaren Geister Gottes. - - Engel gibt es nicht. 29. Mensch ist von Anfang an Mensch, Adam und Eva waren zwei persönliche Menschen. - - Der Mensch ist ein weiterentwickeltes Tier. Adam und Eva sind nur sinnbildlich gemeint in der Bibel. 30. Dämonen sind Engel unter der Macht des Satans. - - Es existiert nichts außerhalb der materiellen Welt. 31. Gott gab den Menschen die Ehe aus vielen guten Gründen. - - Die Ehe behindert die Evolution. 32. Durch Mutation und Selektion entstehen Variationen innerhalb der von Gott geschaffenen SchmetterlingArten (Mikroevolution). Nach der Bibel ist z.B. jeder Mensch einzigartig nach Gottes Willen. Gott gab ihm die Menschenwürde. Demnach entstehen die Variationen nicht durch Zufall, sondern die Gene werden nach Gottes Plan bei jedem neuen Leben neu gemischt. - - Durch Mutation und Selektion entwickelten sich neue Arten höher mit neuen Organen. Es stand beliebig viel Zeit stand zur Verfügung. In der ET gibt es weder Plan noch Ziel. 33. Es gibt einen Schöpfer. - - Es gibt keinen Schöpfer. 34. Die Erschaffung der Grundtypen ist abgeschlossen. - - Die Evolution geht weiter. Auch der Mensch entwickelt sich weiter zu immer höheren Wesen (vielleicht zu Gott?) 35. Der Mensch stand von Anfang an mit Gott in einer Beziehung und sprach mit ihm. Sprache war von Anfang an da. - - Die Sprache soll sich erst vor einigen tausend Jahren entwickelt haben. 36. Von Anfang an waren beide Geschlechter da. - - Was sagt die ET über die Herkunft der Geschlechter?. Beide Geschlechter mussten gleichzeitig über voll funktionsfähige Organe verfügen. 37. Gott ist der Ursprung. Der Mensch ist das Ebenbild Gottes. - - Nach der Evolutionstheorie haben sich die Religionen entwickelt. Gott ist das Ebenbild des Menschen. 38. Seele und Geist sind unsterblich. - - Seele und Geist sind materielle Produkte und somit endlich. 39. Das Universum ist endlich in Raum und Zeit. - - Das Universum hat kein Ende. 40. Die Reihenfolge der Schöpfungswerke ist nicht gleich. In der Bibel: 1. Himmel und Erde, 2. Licht mit Tag und Nacht, 3. Land und Meer, 4. Pflanzen, 5. Sonne, Mond und Sterne, 6. Wassertiere und Vögel, 7. Landtiere, 8. Mensch. - - Die Reihenfolge im Evolutionsweltbild sieht anders aus,: 1. Kosmos, Erde, 2. Pflanzen, 3. lebende Zellen, 4. "primitive Lebewesen", 5. Wassertiere, 6. Landtiere, 7. Vögel, 8. Mensch. 41. Am Anfang waren alle Pflanzenfresser. - - Es gab Fleischfresser von Anfang an, deshalb auch den Tod. 42. Nur der Mensch erhielt den "Odem Gottes" bei seiner Erschaffung eingeblasen. Diese Gegensätze muss ein Christ, der an die Höherentwicklung glaubt, aushalten. Hätte Gott den Weg der Evolution zur Erschaffung gewählt, dann wären Wille und Ziel vorhanden. Evolution ist aber nicht willens- und zielgerichtet. Evolution als Höherentwicklung ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Es besteht also kein Bedarf, sie mit der Bibel in Übereinstimmung zu bringen.

Kommentare:

  1. Vielleicht sollte man die Bibel einfach mal so nehmen, wie sie ist: Wie sie auf bestimmte Fragen zu ihrer Zeit reagierte und uns dabei hilft, heute auf unsere Fragen zu reagieren.
    Wie sie nicht auf alle Fragen Antworten haben will (sie ist zwar dick, aber für alle Fragen einschließlich unendlich vieler Wissensfragen definitiv zu dünn), wie sie dafür statt technischer Antworten gute Geschichten erzählt, ansprechende Lieder singt, poetische Texte vorstellt - und manchmal denselben Sachverhalt von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich und teilweise widersprüchlich erzählen lässt.

    Unsere Aufgabe ist weder, die Bibel passend zu machen, noch eine Erklärung für all das zu finden, sondern mit offenen Herzen und einem gehörigen Maß an Neugier durchs Leben zu gehen und sich dabei auf Gott uns seinen Geist zu verlassen.

    So wie die Bibel keinerlei Aussage dazu macht, wie eine Brücke konstruiert werden sollte, damit sie trotz tausender LKWs nicht einstürzt, so sollte man von der Bibel auch keinerlei Aussagen zur Evolutionstheorie erwarten.
    Außer, dass es Zeitverschwendung ist und es Wichtigeres im Leben gibt, als die Bibel für eine Auseinandersetzung damit zu missbrauchen.

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  2. Es ist schon ein Unterschied, ob Gott das riesige Weltall mit dem Menschen geschaffen hat oder dass Alles von selbst entstanden ist.
    Wie soll ich Ehrfurcht vor einem Gott haben, der behauptet, alles geschaffen zu haben, es aber nicht getan hat?

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