Donnerstag, Mai 04, 2006

Erlebter Zufall

Gestern war ich mit meiner Frau in Manderbach, um bei Holz-Kretz eine Mülltonnenbox zu kaufen. Die Einzelteile passten in unser Auto bis auf die Rückwand. Wir mussten sie zurücklassen, um sie später zu holen. Als wir das Grundstück gerade verlassen hatten rief meine Frau: "Stop". Ich blinkte sofort mit der Lichthupe. Da blieb der Klein-Lkw der Fa. Georg aus unserem Wohnort Breitscheid hinter uns stehen. Der Fahrer war bereit, das fehlende Teil mitzunehmen. Das ist zwar nur "ein" Zufall. Sieht man sich die Sache genauer an, dann sind mehrere Dinge zusammenpassend pasiert. 1. Es war ein Anlass da (die zu große Rückwand). 2. Der richtige Lkw war da. 3. Er war zur richtigen Zeit da (einige Sekunden früher, 1/2 Minute später hätten alles zerstört). 4. Der Fahrer musste einverstanden sein. (Als Zeuge wäre die junge Frau zu nennen, die uns bedient hat und die mit einem Gabelstapler unsere Box zugänglich gemacht hat.) Es ist rechnerisch gesehen eigentlich unmöglich, dass diese 4 Dinge von selbst zusammenpassend geschehen. Ich denke, dass jeder Mensch solche Zufälle schon erlebt hat, sich aber nicht bewusst war, dass mehrere Ereignisse zusammenpassten. Ich bin überzeugt, dass die ehrliche Überprüfung mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung so viele Zufälle niemals erwarten würde. Ich glaube, dass die "Zufälle" durch einen Willen nach Plan geschehen. Ein anderer "Zufall" ist auf http://www.ge-li.de/christian-wie.htm beschrieben.

Kommentare:

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  2. Wahrscheinlichkeitsrechnung macht keine Aussage über einzelne Ereignisse. Wirft man den Würfel einmal, kann sie gar nichts vorhersagen. Wirft man den Würfel tausendmal, gibt sie die Verteilung der Zahlen ziemlich genau an.
    Die Wahrscheinlichkeitsrechnung konnte auch nicht vorhersagen, dass gerade ein Audi am Fenster vorbeifährt. Der einzige Unterschied zu deinem Erlebnis ist, dass du da einen persönlichen Nutzen von hattest und es deswegen als etwas besonderes ansiehst. das ist okay so, hat aber nix mit wahrscheinlichkeit oder plan zu tun.

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  5. Ich zweifle nicht daran nicht, daß es Zu(sammen)fälle gibt, aber für mich ist es die Frage, ob sie - stets oder manchmal - durch einen höheren Willen (Gott) geschehen und damit eine Absicht verfolgen, also einen Sinn haben oder nicht. Ich neige dazu, daß sie a priori keinen Sinn haben, sondern nur durch uns, die wir von dem Ereignis direkt oder indirekt berührt werden, einen solchen bekommen können.
    Wenn Naturgesetze oder Metall-Ermüdungserscheinungen an der Tragfläche den Absturz eines Flugzeuges verschulden oder wenn mangelnde menschliche Sorgfalt einen Motorschaden verursacht, so daß ein Flugzeug abstürzt, dann kann ich nicht Gottes Willen darin sehen, daß 200 Menschen dazu verurteilt waren, an diesem Tag ausgerechnet dieses Unglücksflugzeug zu nehmen, während die Passagiere in der nächsten Maschine heil ans Ziel kommen. Ich kann keine göttliche Absicht darin entdecken, daß der eine Mensch im Tsunami umkommt oder in den Rollstuhl muß oder zum Opfer eines Amokläufers wird, während der andere neben ihm verschon bleibt. Mir will scheinen, daß in all diesen Fällen keine regelnde Macht entscheidet, wen welches Unheil oder welches Glück trifft, sondern daß es der Mensch selbst ist, der seinem Schicksal nachträglich einen Sinn geben kann. Und wenn dieser Sinn ihm dann zum besseren Gelingen seines weiteren Lebens hilft, dann freilich mag er sich als heilsam und damit - allerdings nun indirekt - eben doch als ein "gottgewollter" Sinn erweisen.

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  6. Es geht ja nicht darum, was sie oder ich meinen. Es geht um die Wahrheit.

    Wenn durch mangelnde menschliche Sorgfalt 200 Menschen sterben, dann ist das menschlische Schuld, aber es ist nicht der Wille von Menschen. Wer an Gott glaubt, weiß, dass jeder Mensch den Tod verdient hat. Gott ist gerecht und heilig und duldet keine Sünde. Würde jeder von den 200 einzeln sterben, würden nur wenige über den Tod nachdenken. Warum gibt´s den Tod? Gott hat die Welt ohne Tod geschaffen. Der Tod ist der Feind des Lebens. Gott will, dass der Mensch lebt. In Jesus Christus hat er seine Liebe gezeigt. Durch den Tod Jesu kann der Mensch ewiges Leben haben. Wenn 200 Leute auf einmal sterben, dann machen sich mehr Leute Gedanken über den Tod. Das wird für einige Menschen heilsam sein. Sie werden die Gnade Gottes durch den Glauben an Jesus Christus annehmen. Jeder Mensch stirbt, der eine früher, der andere später. Keiner weiß, ob er in einer Stunde noch lebt.

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  7. ja das ist die Frage Zufall oder Schicksal ????

    In der Zeitung liesst mann ja manchmal so welche sachen wie,ein baby von hochhaus runtergefallen (wie kann ein baby vom balkon runterfallen ? )und bleibt unversehrt.

    oder ein mann beschließt in einem flugzeug zu steigen,aber er hört auf eine innere stimme und tut es nicht,später crasht das flugzeug.

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